Ristedter Nachwuchskicker legen Prüfungen ab

DFB-Fußball-Abzeichen: Dribbeln, Passen, Flanken schlagen

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Das sieht so aus, als ob es Überwindung kostet. Kopfball spielen wird in den untersten Jahrgängen wegen der Verletzungsgefahr noch nicht trainiert. Deswegen wurde diese Übung für das Fußballabzeichen beim TSV Ristedt auch mit ultraleichten Plastikbällen absolviert.

Ristedt - Von Michael Walter. Nicole Drente war gestern Nachmittag die gefragteste Person auf dem Ristedter Sportplatz: Im Minutentakt musste sie gestern ihren Fußballkindern Rede und Antwort stehen. „Wo kommt das hin?“ – „Was muss ich jetzt machen?“ – Kann meine Freundin auch mitmachen?“

Mit viel Herz und großer Geduld gab die Jugend-Spartenleiterin allen Hilfesuchenden Auskunft. Um die 30 Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren tummelten sich gestern auf dem Sportplatz, um dort die Prüfungen für das DFB-Fußball-Abzeichen abzulegen. „Wir machen jedes Jahr zum Abschluss der Saison etwas Besonderes“, erklärt Drente. „Dieses Jahr ist es das Abzeichen.“

An fünf Stationen müssen die Kinder ihr technisches Vermögen beweisen: Beim Dribbeln und beim Kurzpass-Spiel, beim Flankengeben und beim Kopfball – mit extra leichten Plastikbällen, damit die kleinen Halswirbelsäulen nicht so belastet werden. Und auch die fünfte Disziplin hat der TSV mit Rücksicht auf das Alter der Probanden leicht modifiziert: Statt eines Elfmeter-Königs wurde der Neuner-König ermittelt.

Die Wertung ist ganz einfach: Alles geht auf Zeit, und dafür gibt es Punkte. Und je nach Alter gibt es für mehr oder weniger viele Punkte das Abzeichen in Bronze, Silber oder Gold.

Nicole Drente ist stolz auf Entwicklung

Nicole Drente ist schon ein bisschen stolz auf das, was sie da auf dem Platz sieht. Sie und ihr Mann Marcus haben die Jugendabteilung selbst mit aufgebaut. „Wir haben hier vor zwei Jahren mit sechs Kindern angefangen. Heute sind wir fast 30 in vier Jahrgängen, und nach der Sommerpause rückt ein weiterer Jahrgang nach.“

Es geht familiär zu beim TSV. Das wird auch an diesem Nachmittag deutlich: Auch die Geschwister und Freunde der Fußballkinder dürfen mitmachen. Und von praktisch allen Kindern sind die Eltern in der einen oder anderen Form mit eingebunden. Vom Aufbauhelfer bis zum Wertungsrichter an den einzelnen Übungsstationen. „Ohne unsere Eltern wäre das alles hier gar nicht möglich“, sagt Nicole Drente.

Am Samstag hat die F-Jugend ihr letztes Turnier. Dann ist die Saison beendet.

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