Drei Standbeine für ein gelungenes Wochenende

Weihnachtliche Kulturtage am 9. und 10. Dezember in Syke

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Bei den Weihnachtlichen Kulturtagen wird der Rathausplatz zur stimmungsvollen Bummelmeile. -

Syke - Von Frank Jaursch. Weihnachtliche Kulturtage in Syke – das sind alle Jahre wieder zwei spannende Tage am zweiten Adventswochenende. Am Konzept haben die Organisatorinnen Ilsemarie Hische und Kathrin Wilken auch in diesem Jahr nicht wesentlich geschraubt. Aus einem sehr guten Grund, betont Erster Stadtrat Thomas Kuchem beim Pressegespräch: „Es ist diese Verknüpfung aus klassischem Weihnachtsmarkt, Kunsthandwerk und ganz vielen kulturellen Veranstaltungen, die den Reiz ausmachen.“

Und was für den veranstaltungsverwöhnten Syker vielleicht ein Ansatz zur Kritik sein könnte, ist in Wahrheit ein großer Trumpf der Weihnachtlichen Kulturtage. „Es ist über die Jahre gewachsen“, sagt Ilsemarie Hische. „Die Leute wissen, was sie erwartet.“

Dass bei allem Bewährten auch in jedem Jahr wieder Platz für Neues und Überraschendes ist, dürften die Anbieter auch in diesem Jahr wieder unter Beweis stellen. Das gilt für die Budenstadt auf dem Rathausplatz, auf dem es wieder viele kulinarische Varianten auszuprobieren gibt – etwa erstmals auch einen Stand mit veganen Speisen.

Das gilt ebenso für die beeindruckende Truppe von rund 100 kunsthandwerklichen Ausstellern: Die wird sich nicht nur im Rathaus ausbreiten, sondern auch wieder das Erdgeschoss der Kreissparkasse am Mühlendamm für zwei Tage in Beschlag nehmen. Zudem präsentieren zwischen diesen beiden Orten weitere Anbieter wieder ihre Artikel in einem großen Zelt.

Schwedisches Gastspiel mit Lucia-Sängerinnen

Das war vor zwei Jahren zum ersten Mal zum Einsatz gekommen und hat sich als gute Ergänzung erwiesen. „Natürlich ist das Zelt nicht für jedes Angebot der richtige Ort“, räumt Hische ein. Aber viele Anbieter hätten sich längst mit dem beheizten Zelt angefreundet und wollten auch diesmal wieder dort ihren Stand aufstellen.

Viele Anbieter sind seit vielen Jahren dabei. „Aber es sind immer auch wieder ein paar Neue aus dem ganzen norddeutschen Raum dabei“, so Hische. Das Angebot wird erneut einen breiten Bereich zwischen hübscher Ware für den kleinen Geldbeutel bis hin zu wahren Deko-Schmuckstücken abdecken. Neu im Angebot sind unter anderem sandgestrahlte Gläser und selbst hergestellte Seifen.

Und weil ein Tisch mit drei Beinen nicht kippeln kann, komplettiert als drittes Standbein wieder ein umfassendes musikalisches Programm die Weihnachtlichen Kulturtage. Es beginnt um 14  Uhr mit dem Chor der Grundschule Am Lindhof in der Christuskirche.

Ein erster besonderer Höhepunkt wartet um 15 Uhr: Dann sind wieder die Lucia-Sängerinnen aus dem Norden Schwedens zu Gast in der Kirche. Auf die hatten die Besucher im vergangenen Jahr noch aus Termingründen verzichten müssen. „Wir freuen uns, dass es wieder geklappt hat“, sagt Kathrin Wilken. Die Gruppe wird wieder auf ihre individuelle Art weihnachtliche Stimmung verbreiten – vielleicht verbunden mit einem Gang über den Markt.

Mehr als ein Dutzend Auftritte

Insgesamt mehr als ein Dutzend Auftritte wird es an den beiden Tagen geben – meist in der Kirche oder auf der Freiluft-Bühne auf dem Rathausplatz. Tanzschule Augustin und Posaunenchor, allaBrema und Tom Daun, Living Voices und Modernes Orchester, Bläserklassen und Gospelchor: Für fast jeden Geschmack ist etwas dabei. Im KSK-Konzertsaal lädt der Literaturkreis am Sonntag ab 11  Uhr gemeinsam mit dem Cho(h)rwurm der Kreismusikschule zu einer Matinee ein.

Geöffnet hat der Markt am Samstag, 9. Dezember, von 14 bis 18 Uhr und tags darauf von 11 bis 18 Uhr. Wenn das Wetter mitspielt, werden die Stände auch noch bis 19 Uhr geöffnet haben – „damit auch die Aussteller selbst die Möglichkeit haben, die Atmosphäre zu schnuppern“, so Wilken. Sie vergaß auch nicht, im Vorfeld den Beteiligten zu danken: Der Kreissparkasse und der evangelischen Kirchengemeinde ebenso wie JFK für das Tom-Daun-Konzert und dem Bauhof für die emsige Hilfe beim Aufbau. Der soll schon am Montag beginnen. „Wir sind froh, so viele Helfer zu haben“, so Wilken.

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