Kirchengemeinden starten neunte gemeinsame Predigtreihe „Lesezeichen“

Die Kraft aus den Büchern

Die pastoralen Protagonisten der „Lesezeichen“-Reihe im Rahmen der Sommerkirche: Susanne Heinemeyer, Christian Kopp, Katja Hedel, Marikje Smid und Superintendent Jörn-Michael Schröder (von links). Nicht im Bild: Katja Hermsmeyer.
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Die pastoralen Protagonisten der „Lesezeichen“-Reihe im Rahmen der Sommerkirche: Susanne Heinemeyer, Christian Kopp, Katja Hedel, Marikje Smid und Superintendent Jörn-Michael Schröder (von links). Nicht im Bild: Katja Hermsmeyer.

Barrien – Sechs Pastoren, sechs Sonntage. Sechs selbst ausgesuchte Bücher, sechs Predigten, die sich damit auseinandersetzen und die Literatur aus christlicher Sicht interpretieren. Das ist das Rezept hinter der Reihe „Lesezeichen“, die die evangelischen Kirchengemeinden Syke, Barrien und Heiligenfelde zur Ferienzeit im Rahmen ihrer gemeinsamen Sommerkirche anbieten.

Das Konzept geht auf. „Wir erfahren großen Zuspruch zu der Reihe“, sagt Christian Kopp. „Wir haben Menschen, die immer wieder von außerhalb dazukommen.“ Katja Hedel spielt den Ball weiter: „Nicht von ungefähr bieten wir diese Reihe jetzt zum neunten Mal an.“

Im Hachehuus in Barrien stellten die beteiligten Pastoren am Montag das aktuelle Programm vor. Den Auftakt gibt am 25. Juli Christian Kopp in Heiligenfelde. Ab 9.30 Uhr spricht er über „Die Tage, die ich mit Gott verbrachte“, von Axel Hacke. Ausnahmsweise suchen mal nicht die Menschen Trost bei Gott, sondern er bei ihnen. Vielleicht hat er die Einsamkeit des Universums satt. Vielleicht hat das auch andere Gründe. Und vielleicht bildet sich der Protagonist das auch alles ja bloß ein. Jedenfalls: „Es geht darum, das Leben sinnvoll zu gestalten“, sagt Kopp. „Das ist eine skurrile Erzählung voller Traumbilder und abstruser Situationen. Und sie zeigt einen sehr menschlichen Gott.“

Katja Hedel predigt am 1. August ab 9.30 Uhr in Barrien über „Der Buchspazierer“ von Carsten Hemm. „Ein liebreizendes Buch mit ernsten Themen“, sagt sie. „Ein Buch über die Liebe zu den Büchern und die Kraft, die wir daraus ziehen können.“ Der Bezug zur Kirche liegt für sie auf der Hand. „Wir haben da ja auch so ein Buch, mit dem wir sehr viel arbeiten.“

Marikje Smid ist am 8. August ab 11 Uhr in Syke an der Reihe. Sie hat sich „Ein Sonntag mit Elena“ von Fabio Geda ausgesucht. „Das Buch spielt an einem einzigen Sonntag und erzählt die Geschichte einer Zufallsbekanntschaft. Darin geht es um die Suche nach Wurzeln im Leben, und es hat einen wunderschönen, ermutigenden letzten Satz.“

„Alte Sorten“ von Ewald Arenz sind das Thema für Katja Hermsmeyer am 15. August ab 9.30 Uhr in Heiligenfelde. In diesem Roman geht es um zwei Frauen, die einander zufällig begegnen, wie es ist, wenn man sich der Veränderung hingibt und wie es sich anfühlt, wenn man sich gegen die Veränderung sträubt.

Susanne Heinemeyer predigt am 22. August um 9.30 Uhr in Barrien über „Die Farbe des Glücks“ von Clara Marie Bagus. Der Umgang mit einer großen Lebenslüge steht darin im Mittelpunkt. Und „wie man zu einem Leben findet, das man annimmt und in dem man Glück findet.“

Zum ersten Mal beteiligt sich Superintendent Jörn-Michael Schröder an der Lesezeichen-Reihe. Er beschließt sie am 29. August ab 18 Uhr in Syke und spricht zum Roman „Was man von hier aus sehen kann“ von Maiana Leky.

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