Neue Struktur für Partnerschaft

Diakonische Werke Syke-Hoya und Diepholz verschmelzen

Syke/Diepholz - Von Anke Seidel. Die Diakonischen Werke der beiden Kirchenkreise Syke-Hoya und Diepholz stehen vor dem Zusammenschluss. Das bestätigte auf Nachfrage Andreas von Veldhuizen als stellvertretender Leiter des Kirchenamtes in Sulingen.

Dort arbeiten die Kirchenkreise bereits seit vier Jahren zusammen – unter dem Dach ihres gemeinsamen Kirchenkreisverbandes. Das neue gemeinsame Diakonische Werk bildet die zweite Säule dieses Verbands.

Inhalte und Standorte bleiben

„An den Inhalten und den Standorten ändert sich nichts“, so Andreas von Veldhuizen. Denn Marlis Winkler sei ja bereits Geschäftsführerin der beiden Diakonischen Werke. Diese Funktion hatte sie vor fast vier Jahren übernommen. Schon damals seien die Weichen für diesen Zusammenschluss gestellt worden, bestätigte Marlis Winkler. Sie sprach von einer „längst gelebten Zusammenarbeit“, die jetzt in eine neue Struktur gegossen wird.

Voraussetzung dafür ist allerdings das Votum der beiden Kirchenkreistage. Am 15. November entscheidet der Kirchenkreistag Diepholz in Barver über die Zusammenführung der Diakonischen Werke, am 21. November der Kirchenkreistag Syke-Hoya in Bassum.

Die insgesamt 42 Mitarbeiter der beiden Sozialeinrichtungen sind bereits vor Wochen über den Zusammenschluss informiert worden. Das sei in relativ guter Stimmung geschehen, so die Geschäftsführerin: „Das finde ich schön!“

Zusammenarbeit wird schon lange gelebt

Beweis für die „gelebte Zusammenarbeit“ ist zum Beispiel die Schuldnerberatung des Kirchenkreises Syke-Hoya, die schon seit Jahren auch den Kirchenkreis Diepholz betreut. Dessen Diakonisches Werk hat Standorte in Diepholz und Sulingen und bietet dort die Fachstelle Sucht, die Jugendberufshilfe und den Jugendmigrationsdienst. Das Diakonische Werk Syke-Hoya ist mit seinen Dienstleistungen wie Schuldnerberatung, Projekten oder Kurvermittlung an den Standorten Syke, Hoya und Bassum präsent.

„Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirche. Sie ist nahe bei den Menschen und setzt sich engagiert für Benachteiligte ein“, lautet ein Zitat von Marlis Winkler. Zu den Aufgaben gehören ebenso die Flüchtlingssozialarbeit und die Schwangerschaftskonfliktberatung in beiden Diakonischen Werken – genauso die Kirchenkreissozialarbeit, die eng an die 52 Kirchengemeinden in beiden Kirchenkreisen angebunden ist. „Niederschwellige soziale Beratung“ steht im Mittelpunkt: Die Mitarbeiter der Diakonischen Werke bieten Menschen in schwierigen Lebenslagen vor Ort Unterstützung.

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