Antrag auf Beschaffung gestellt

FWG-Antrag: Defibrillatoren für alle Feuerwehren der Stadt Syke

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Die FWG fordert Defibrillatoren für alle Syker Feuerwehren.

Syke – Die Freie Wählergemeinschaft (FWG) möchte alle Feuerwehren im Gebiet der Stadt Syke mit Defibrillatoren ausstatten. Einen entsprechenden Antrag stellte Fraktionsvorsitzender Andreas Schmidt jetzt an den Rat.

Die Stadt soll demzufolge 2020 ausreichend Geld bereitstellen, dass davon neun Defibrillatoren angeschafft werden können, die dann auf jeweils einem Einsatzfahrzeug der Ortsfeuerwehren mitgeführt werden.

In der Begründung des Angtrags heißt es: „Die freiwilligen Ortsfeuerwehren der Stadt Syke haben Einsätze zu bewältigen, bei denen es unter anderem auch zu tragischen Vorfällen (Gebäudebrände, schwere Verkehrsunfälle) kommt.“ 

Dabei bestehe oftmals auch Gefahr für Leib und Leben anderer Personen. Es komme dabei auch vor, dass die Feuerwehren den Einsatzort noch vor dem Notarzt erreichen. „Mit der Anschaffung von Defibrillatoren werden die Voraussetzungen für eine schnelle und wirksame Hilfe gewährleistet.“ Denn bei einem Herzstillstand – völlig egal ob nach einem Infarkt oder nach einem Unfall –kommt es auf Schnelligkeit an. „Wird eine Person in akuter Lebensgefahr binnen drei Minuten mit einem Defibrillator behandelt, dann steigen die Überlebungschancen auf über 50 Prozent“, weiß Andreas Schmidt.

Außerdem hat die FWG mit ihrem Antrag auch die Atemschutzträger bei der Feuerwehr im Blick. Durch die enorme körperliche Belastung bei solchen Einsätzen bestehe auch für die „stets eine eigene Gefährdung bei der Bewältigung größerer Schadenslagen“.

Schon gelesen? Defibrillatoren in Deutschland werden selten genutzt

Im Landkreis Diepholz sind Defibrillatoren bereits bei einigen Ortsfeuerwehren auf den Fahrzeugen vorhanden. Die Gemeinde Stuhr hat zum Beispiel alle sechs Ortsfeuerwehren mit einem Defibrillator ausgestattet.

„Es handelt sich bei der Beschaffung sicherlich um eine sinnvolle Investition, um das Leben verunglückter Personen, aber auch das Leben der ehrenamtlich tätigen Feuerwehrkameradinnen und Kameraden in einem Notfall zu retten“, heißt es abschließend in dem Antrag.

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