Konzert in der Kreissparkasse

„Cho(h)rwurm“ singt und verteilt Geburtstagsblumen

„Cho(h)rwurm“ begeistert das Publikum.  J Foto: Ehlers

Syke - Mit einem Konzert zum 20. Geburtstag haben Dirigentin Sabine Kanitz und die Sänger des „Cho(h)rwurm“ am Freitag im Konzertsaal der Kreissparkasse das Publikum begeistert.

Pianistin Sin Hui Lu bereicherte das Konzert am Klavier durch Solospiele mit Werken von Frederic Chopin. Uwe Wegert, Leiter der Kreismusikschule, freute sich über ein „volles Haus“.

Dirigentin, Chor und Pianistin darf mit dem Song von ABBA gesagt werden „Thank you for the Music“ (Danke für die Musik) und Danke für die Blumen. Wieso für die Blumen? Am Ende des Konzerts gingen Chormitglieder durch die Reihen und überreichten Blumen. Ein Geburtstagsgeschenk an das Publikum.

Mit dem „Chor der Matadore“ aus der Oper „La Traviata“ (Guiseppe Verdi) entführte der Chor in die Arena zu den Stierkämpfern Spaniens. Nach Chopins „In mir klingt ein Lied“ folgte aus Gaetano Donizettis Oper „Don Pasquale“ der „Chor der Dienerschaft“ und deren „Immerzu lässt man uns laufen, laufen, laufen“.

Der Chor singt plattdüütsch, englisch und hebräisch

Mit „Dat du min Leevsten büst“ brachten die Sänger auch eine alte plattdeutsche Weise auf die Bühne. Die Sprachen bereiteten keine Probleme, gleich, ob englisch, plattdüütsch oder hebräisch. 

Beispiel: „Radhalaila“ aus dem Israelischen. Klar, dass der kleine grüne Kaktus, der dem Chor seit 20 Jahren ans Herz gewachsen ist, nicht fehlte. Nach „Liebling, mein Herz lässt Dich grüßen“ ließ der „Cho(h)rwurm“ den ersten Konzertteil mit „Wir machen Musik da geht uns der Hut hoch“ (Peter Igelhoff) im Gedenken an Ilse Werner ausklingen.

Voller Freude am Singen und konzentriert machten Pianistin, Dirigentin und Chor nach der Pause weiter, mal dezent, mal temperamentvoll. Klar und deutlich im Ausdruck das Stimmvolumen des Chores, welches Dirigentin Sabine Kanitz über einen langen Zeitraum vorbereitet hatte. 

Einige Musical-Songs waren auch zu hören

Die Liedvorträge von John Kanders Musical „Cabaret“ oder aus „Phantom der Opera“ zu hören, war eine Freude. Anspruchsvoll auch das „Don‘t cry for me Argentina“ (Weine nicht um mich, Argentinien), aus dem Musical über die argentinischen Ikone Evita Perón.

Pianistin und Chor zeigten sich überzeugend als harmonische Einheit. Modern wurde es zum Ende mit „The Best of the Beach Boys“. Mit dem traditionellem „Es ist schön, euch wiederzusehen“ verließ der Chor die Bühne unter starkem Beifall. 

Durch das Programm begleiteten Elke Rogge und Ulrike Werner mit Erläuterungen zu den Liedern. Bleibt am Ende zu sagen: „Es wäre schön, euch bald wieder zu sehen und zu hören.“

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