Dagmar Winkler überzeugt

Sykerin gewinnt Kunstpreis mit dem Werk „Der letzte Atem“

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Dagmar Winkler (r.) beschreibt ihre Freude über die Auszeichnung als nahezu grenzenlos. Ihr Werk „Der letzte Atem“ enthält malerische und grafische Elemente, darunter sind auch Collagen. Die Preisverleihung übernimmt Brunhild Buhre.

Syke - Von Marc Lentvogt. „Das Verdeckte und das Sichtbare“ wollte der Verein Kunst in der Provinz von seinen Mitgliedern in diesem Jahr zeitgleich als Werk präsentiert bekommen. 42 Bewerberinnen und Bewerber stellten sich der Aufgabe. Herausgekommen sind Malereien, Fotografien, Collagen und Skultpuren „in ganz verschiedenen Handschriften“, erklärt Vereinsvorsitzende Brunhild Buhre.

Mit dem ersten Preis wurde die Syker Künstlerin Dagmar Winkler ausgezeichnet, die laut Jury eine „überzeugende Arbeit mit geschickter Kombination unterschiedlicher Elemente“ abgegeben hat. Neben der Malerei nutzte sie grafische Elemente, darunter Collagen.

Für die Arbeit, die sie „Der letzte Atem“ überschrieben hat, hat Winkler mit Vorarbeiten etwa eine Woche gebraucht. Das Thema empfand sie als sehr anspruchsvoll: „Es ist mir absolut nicht leichtgefallen“, beginnt Winkler vom Schaffensprozess zu erzählen. „Das Sichtbare ist einfach zu fassen. Etwas zu zeichnen, was man sieht. Aber wie stellt man das Verdeckte da? Sieht man es gar nicht? Ein Hauch muss ja doch zu sehen sein. Wie ein Wort, das auf der Zunge liegt, das man kennt, aber es fällt einem nicht ein. Das ist die Herausforderung und das Spannende.“

Und dann schwingt im Hinterkopf noch das Wissen mit, dass das Werk nach Fertigstellung nicht nur ausgestellt, sondern auch von einer Fachjury bewertet wird: „ Oft ist man für sich alleine, da ist das etwas Besonderes, sich der Jury zu stellen. Man setzt sich Lob und Kritik aus.“ Das sei das Spannende, wenn es Reibungen gibt und nicht alle die Meinung „Och ja, schön“ haben. Aber es sorgt bei der Künstlerin auch für etwas Adrenalin.

Die Jury entschied sich nach Winkler für zwei zweite Plätze. Diese gewannen Hella von Beckerath aus Bassum (Fotografie) und Gabriele Dittert aus Diepholz (Malerei).

Abgerundet wurde die Preisverleihung von den musikalischen Beiträgen Lothar Schneiders, der am Akkordeon Tango vortrug. Edith Heckmann, ehrenamtliche Bürgermeisterin, und Dr. Ralf Vogeding, Direktor des Kreismuseums, sprachen Grußworte an die Künstler.

Die Wettbewerbsbeiträge zum Thema „Das Verdeckte und das Sichtbare“ sind noch bis zum 14. Januar 2019 im Kreismuseum Syke ausgestellt.

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