Christian Kunkel will Wald-Weg-Zeichen ins öffentliche Bewusstsein bringen

Frischer Wind gegen den Dornröschenschlaf

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Sykes Kulturbeauftragte Kathrin Wilken (l.) und Nicole Giese, Kuratorin beim Syker Vorwerk, freuen sich über den neuen „Regialogen“ Christian Kunkel.

Syke - Von Frank Jaursch. Nicole Giese ist Feuer und Flamme für die Wald-Weg-Zeichen im Friedeholz: „Das ist ein kleiner Schatz, den wir da haben – und der im Dornröschenschlaf vor sich hin schlummert“, findet die künstlerische Leiterin des Vorwerks. In den kommenden Monaten soll der Skulpturenpfad aus diesem Schlaf erweckt und ins Bewusstsein der Öffentlichkeit geholt werden. Eine Schlüsselrolle spielt da Christian Kunkel, Sykes neuer „Regialoge“.

Hinter diesem temporären Titel steckt die Teilnahme an „Regialog“ – einem Qualifizierungsprojekt für junge Geistes- und Kulturwissenschaftler. Es ermöglicht ihnen als Weiterbildungsmaßnahme eine zeitlich befristete Zusammenarbeit mit Kommunen oder Institutionen.

Das Projekt dient dabei als Bindeglied zwischen den jungen Absolventen auf der einen Seite – und Städten oder Gemeinden mit Bedarf und guten Ideen auf der anderen. Die Museen oder Tourismus-Einrichtungen aus dem Bereich Weser-Ems haben hier Gelegenheit, ein konkretes Projekt zu skizzieren und so die Neugierde der Bewerber zu wecken.

So klappte es auch mit Syke und Christian Kunkel. Der Norddeutsche, der lange in Ritterhude lebte, schloss 2013 sein Studium Literatur, Kultur und Medien in Siegen ab und machte sich anschließend daran, in der Heimat auf Arbeitssuche zu gehen.

Die Idee von Nicole Giese, die Wald-Weg-Zeichen besser zu präsentieren, stieß bei ihm auf offene Ohren. „Ich hatte Glück, den Platz zu ergattern“, so Kunkel. In den acht Monaten als Regialoge ist es seine Aufgabe, die Präsentation des Pfads, der vom Vorwerk zum Kreismuseum führt, zu entstauben. „Ich habe ein Konzept für die Homepage erstellt, das wir jetzt noch mit Inhalten füllen müssen“, so Kunkel. Zudem wird ein aktualisierter Flyer erstellt, und „auch über eine Beschilderung habe ich mir schon Gedanken gemacht“.

Vor knapp einem Monat hat Kunkel seine Arbeit begonnen – und ist schon mittendrin in der Arbeit. „Wenn er so weiter macht, ist er fertig, bevor seine Zeit hier um ist“, schmunzelt Giese. Aber sie und Wilken sind sich sicher, dass es genug zu tun gibt für die Verstärkung: „An Ideen“, versichert Wilken, „fehlt es uns nie.“

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