Gerd Harthus ist neuer Vorsitzender bei JFK

Chef und Vize tauschen die Rollen

Rollentausch: Der bisherige stellvertretende JFK-Vorsitzende Gerd Harthus (r.) wurde zum Nachfolger des Vorsitzenden Rainer Köster gewählt – der übernahm das Amt des Stellvertreters. - Foto: bt

Syke - Von Heiner Büntemeyer. Der Konzertverein Jazz-Folk-Klassik (JFK) hat einen neuen Vorsitzenden: Einstimmig wählte die Mitgliederversammlung am Dienstagabend im Restaurant Maximilian Gerd Harthus in die Chef-Position. Der Vorsitzende der vergangenen zwölf Jahre, Rainer Köster, hatte nicht mehr kandidiert. Er bleibt dem Vorstand aber als neuer stellvertretender Vorsitzender erhalten.

„Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist“, zitierte Köster seinen Vorgänger Jürgen Engelhardt. Engelhardt habe seinerzeit JFK wieder „in die Erfolgsspur“ gebracht, nachdem der Verein aufgrund unüberbrückbarer Differenzen im Vorstand am Ende zu sein schien.

Köster betonte, dass ihm die Vorstandsarbeit Spaß gemacht habe, dass der Vorstand ein tolles Team sei und die Vorstandssitzungen kreativ, fruchtbar und stets von freundschaftlicher Stimmung geprägt waren. Er zog auch ein persönliches Fazit, indem er erklärte, dass ein Verein, der vorwiegend von Spenden und öffentlichen Geldern lebt, sich um einen guten Ruf bemühen muss. „Das ist uns augenscheinlich auch gelungen“, so Köster.

Der neue Vorstand wurde den anwesenden Mitgliedern „en bloc“ vorgeschlagen und ohne Gegenstimme gewählt. Neuer Vorsitzender ist Gerd Harthus, und Rainer Köster übernimmt von Sylke Bischoff das Amt des Stellvertreters. Sylke Bischoff und Ulf Kaack gehören dem neuen Vorstand als Beisitzer an, und Helmut Mohrmann wurde als Kassenwart wiedergewählt. Die Organisation der Caféhaus-Konzerte übernehmen ab 2017 Hans Mohrmann und Rainer Köster gemeinsam.

In seinem Jahresrückblick berichtete Köster, dass 2015 das besucherstärkste Jahr des Vereins war. Die zehn Konzerte wurden von 1615 Zuhörern besucht. Publikumsmagneten waren die irische Gruppe Altan mit rund 400 Besuchern, Brian Auger, den rund 200 Besucher hören wollten, sowie Ulla Meinecke, die 175 Besucher zog. Die beiden Kaffeehaus-Konzerte waren so gut wie ausverkauft.

Es habe allerdings auch schlechter besuchte Konzerte gegeben, aber das werde auch in Zukunft so sein. „Wir wollen nicht nur auf die Besucherzahlen schielen“, so Köster.

Den Kassenbericht präsentierte Helmut Mohrmanns Vorgänger als Kassenwart, Jens Kelp. Er lege den zweitbesten Abschluss seiner elfjährigen Amtszeit vor, berichtete er. Seit 2014 befinde der Verein sich wieder in der Gewinnzone. Das sei allerdings kein Grund, Zuschüsse zu kürzen. Schließlich sei das Vereinsvermögen während der defizitären Jahre geschrumpft, außerdem müsse der Verein häufig in Vorlage treten. Auch dafür seien Rücklagen erforderlich.

Der neue Vorsitzende Gerd Harthus berichtete, dass auch das Festival Jazz-Folk-Bike wieder erfolgreich war. Die Planungen für das Festival 2017 haben bereits begonnen und werden, wenn die Finanzierung endgültig gesichert ist, mit der Welt-Uraufführung einer Sinfonie durch die Klassische Philharmonie einen ganz besonderen Höhepunkt bieten. Der Termin für dieses Festival muss um eine Woche auf die Zeit vom 9. bis 11. Juni 2017 verschoben werden.

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