Premiere mit Hindernissen im Barrier Hallenbad

Chaos-Spiele unter Schwarzlicht

Auch wenn die Premiere nicht ohne Pannen ablief: Die Teilnehmer des ersten Schwarzlicht-Schwimmens im Barrier Hallenbad hatten sichtlich viel Spaß. - Foto: Jantje Ehlers

Barrien - Von Heiner Büntemeyer. Premiere im Barrier Hallenbad, und die sah richtig gut aus. Michel Lorenz, der Jugendwart des Landeschwimmverbands, und sein Team mit Frieda Hildebrand, Hauke Mertens und Karen Auf dem Brink hatten zu einem Schwarzlicht-Schwimmen eingeladen.

Bei einer Wassertiefe von 1,25 Metern tummelten sich 15 Jugendliche der Schwimmvereine aus Barrien, Holtorf, Barnstorf und Diepholz im Wasser der abgedunkelten Schwimmhalle. Sie warteten allerdings vergebens auf die vom Kreissportbund versprochenen Schwarzlichtlampen.

Einem Zufall war es zu verdanken, dass trotzdem noch zwei aufgetrieben werden konnten: Sykes Schwimmmeisterin Kirsten Hermann erfuhr bei ihrer Badkontrolle von der Vorsitzenden des Vereins „Hallenbad Barrien“ Anja Maaß von dem Missgeschick und brachte den Schwimmern zwei Leuchten.

Im Bad herrschte eine eigenartige diffuse Stimmung. Überall leuchteten bunte Knicklichter an den Armen der Schwimmer und Betreuer, mal über, mal unter Wasser. Ein buchstäblich buntes Durcheinander. Doch manchmal waren auch Choreographien erkennbar. Stationär am Beckenrand leuchtende Lampen zeigten die Torpfosten für ein imaginäres Wasserballspiel, manchmal leuchteten die Lichter in einer Linie, manchmal beschrieben sie bunte Kreise.

„Das war nicht das letzte Mal“

Die Betreuer hatten ein abwechslungsreiches Spieleprogramm vorbereitet. Dazu zählte ein Chaos-Spiel, bei dem zwei Mannschaften im Dunkeln möglichst viele Gegenstände aus dem Bad fischen mussten, die auf dem Wasser schwammen oder am Beckengrund lagen.

Für viel Spaß sorgte auch das „Eierlaufen“, bei dem die Teilnehmer einen Tischtennisball nicht auf dem Löffel durch das Wasser balancierten – vielmehr schwamm der Ball unter dem Löffel im Wasser und musste ins Ziel geschoben werden, ohne dass er herausflutschte.

Gut, dass die vier Organisatoren Jugendliche aus ihren Vereinen mitgebracht hatten, denn die Schwimmsparte der SG Syke/Barrien war nicht sehr zahlreich vertreten, und Jugendliche aus den anderen Sparten des Vereins waren gar nicht erst gekommen. „Aber das erste Schwarzlichtschwimmen in unserem Hallenbad war mit Sicherheit nicht das letzte“, versprach Anja Maaß und sie hofft, dass beim nächsten Mal auch die Beteiligung der Syker Schwimmer größer sein wird.

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