Buntes Angebot lockt wieder tausende Besucher zum Wachendorfer DGH

Was für ein Kuddelmuddel!

Harry Potter, Lego und alte
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Wachendorf - Von Dieter Niederheide. Singa (7) aus Weyhe hatte gestern auf dem 11. Kuddelmuddel-Markt am DGH in Wachendorf alle Hände voll zu tun und bewies am Stand mit der Mutter ihr Verkaufstalent und ihr Geschick beim Einpacken der Geschirrteile, die sie zum oft guten Erlös an die Frau oder den Mann gebracht hatte.

Marktmeister Hans-Hermann Lindhorst, zweiter Vorsitzender des veranstaltenden Wachendorfer Bürgervereins, hat das Ziel von 150 Anbietern gestern nicht nur erreicht: Rund 20 Interessenten musste er sogar noch absagen. Der Kuddelmuddel-Markt in Wachendorf hat sich über die Grenzen der Region hinaus längst etabliert.

Als er am Morgen gegen sieben Uhr das Tor öffnete, gab es bereits eine lange Schlange von Beschickern, die schon aufbauen wollten. Zwei von ihnen waren Angela und Peter Teske aus Bramstedt. Zum dritten Mal waren die Bramstedter in Wachendorf dabei. Sie lobten das gute Frühstücks-Angebot die familiäre Stimmung: „Das ist hier noch richtige Flohmarktatmosphäre.“ Kaum waren sie startbereit, erwarb bei ihnen eine Sykerin schon ein kleines Steuerrad, das bis vor einiger Zeit noch auf einem Schiff in Hamburg gedient haben soll.

Hier ein abgegriffener Notizkalender aus dem Jahre 1939, dort ein Bierdeckel mit dem Konterfei des einstigen Werder-Spielers norbert Meier: Wer durch die Reihen von Stand zu Stand, von Tisch zu Tisch spazierte, wird gestaunt haben, was auf dem Kuddelmuddel-Markt an nützlichen oder unnützen Dingen feilgeboten wird. „Es gibt hier alles und für alles auch Abnehmer, man muss nur den Richtigen treffen“, erklärte ein Anbieter mit verschmitztem Lächeln.

Vom Schuhwerk bis zu feinen Stoffen, von Barbiepuppen bis zu Teddybären, vom alten Geschirr bis zu Mini-Lastwagen, es fehlte an nichts. Wer handeln konnte und daheim noch Platz hatte, konnte von der alten angeschmutzten Steckdose bis zum Fernseher mitnehmen, wonach es ihm oder ihr begehrte.

Eltern, die in Ruhe alleine durch das turbulente Geschehen wandeln wollten, konnten ihre Kleinen getrost im Kinderhort abgeben. Dort kümmerten sich Erzieherin Inge Lindhorst und Tagesmutti Jaqueline Paschek um die Kinder.

Auf 2500 bis 3000 Besucher schätzte der Vorsitzende des Bürgervereins, Manfred Rinas, die Resonanz im Verlauf des Tages. Klar, dass keiner von ihnen verdursten oder verhungern musste. Gleich, ob im Dorfgemeinschaftshaus oder auf der Wiese: Es gab reichlich.

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