Bürgerstiftung lädt zum dritten Bürgerpicknick am 20. Juli in den Europagarten

Mit und ohne Korb

Ralf Michel (v.l.), Carola Damm-Heuser, Gerhard Thiel und Wilhelm Tesch freuen sich auf Sonne und viele Besucher beim Bürgerpicknick im Europagarten.
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Ralf Michel (v.l.), Carola Damm-Heuser, Gerhard Thiel und Wilhelm Tesch freuen sich auf Sonne und viele Besucher beim Bürgerpicknick im Europagarten.

Syke - Von Aline Knake. Die Fußball-Weltmeisterschaft ist so gut wie vorbei, und das Wetter lädt zum Draußensitzen ein. Da kommt es wie gerufen, dass die Bürgerstiftung am Sonntag, 20. Juli, zum dritten Mal ein Bürgerpicknick im Europagarten veranstaltet.

„Das Prinzip ist ganz einfach: Wir stellen die Tische, die Bürger bringen ihren eigenen Picknick-Korb mit“, erklärt Ralf Michel, stellvertretender Vorsitzender der Bürgerstiftung. Von 11 bis 14 Uhr ist Zeit, beim gemeinsamen Picknicken ins Gespräch zu kommen und der Live-Musik der „Triple Jones“ zu lauschen. Hinter dem Namen verbergen sich alte Bekannte: „Der Name ist neu, aber es ist die gleiche Gruppe, die auch schon im letzten Jahr gut angekommen ist“, so Michel.

Auch spontane Besucher ohne Picknick-Korb sind gerne eingeladen vorbeizuschauen. „Das ist ganz zwanglos. Man kann kommen und gehen, wann man will, eine Anmeldung ist nicht erforderlich“, so Gerhard Thiel, Kreisvorsitzender der Europa-Union, die zusammen mit Jazz, Folk & Klassik ebenfalls zu den Veranstaltern des Bürgerpicknicks gehört. Wilhelm Tesch, Vorsitzender der Bürgerstiftung, erinnert sich: „Wir hatten im letzten Jahr Fahrradfahrer, die vorbeigefahren sind und dachten ‚Was ist hier denn los?‘ Dann sie geblieben.“

Getreu dem Motto der Bürgerstiftung sei das Ziel des Picknicks, verschiedene Menschen, verschiedene Kulturen, Jung und Alt zusammenzubringen. So hofft Michel auf eine rege Beteiligung der Bürger aus Syke und Umgebung.

„Ursprünglich kommt die Idee aus Frankreich, da haben wir so ein Picknick mal erlebt. Da war das ganze Dorf auf den Beinen“, erzählt er.

Die Veranstaltung sei vor allem als Familienfest gedacht. In den Musikpausen gebe es für die jüngere Generation unterschiedliche Spielangebote, bei denen Preise zu gewinnen sind. Auch die Erwachsenen können ihr Wissen über Europa auf die Probe stellen.

Außerdem werden die Gestalter des Europagartens anwesend sein und das ein oder andere Geheimnis um das neue Labyrinth und zukünftige Objekte lüften. „Wenn es gewünscht ist, sind auch spontane Führungen möglich“, so Thiel.

Bleibt nur zu hoffen, dass das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht. „Aber“, scherzt michel, „wir haben beim Wettergott ja noch was vom letzten Jahr offen.“

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