Bürgermeisterin verleiht Ehrenamtskarte an elf engagierte Bürger

Die guten Menschen von Syke

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Bürgermeisterin Suse Laue (r.) mit den neuen Inhabern der Syker Ehrenamtskarte.

Von Frank Jaursch. „Herzblut“ und „Leidenschaft“ haben sie, sind die „ordnende Hand“ und die „gute Seele“, leisten „tolle Hilfe“ und sind „immer da, wenn man sie braucht“: All diese Schlagworte sind am Dienstagabend im Ratssaal gefallen. Die Lobeshymnen hatten einen guten Grund: Elf Syker Bürger erhielten für ihr ausdauerndes freiwilliges Engagement die Syker Ehrenamtskarte.

Mit der Karte kommen ihre Besitzer in den Genuss etlicher Vergünstigungen. Der Nutzen, den die Gemeinschaft durch ihr unentgeltliches Tun hat, ist allerdings ungleich höher. Bürgermeisterin Suse Laue lobte den wertvollen Beitrag, den die Ausgezeichneten für eine funktionierende Gesellschaft beisteuern. Gerade in diesen Monaten sei die Nachfrage nach ehrenamtlichen Unterstützern ungebrochen.

Ausgezeichnet wurden Frida Bart und Dieter Grams (beide Syker Tafel), Jörg Göhner und Sebastian Grünig (beide ev. Kirchengemeinde Syke), Waltraud Hammerschmidt und Jutta Wegg (beide Hospizdienst), Hannelore Stuzmann (ev. Kirchengemeinde Barrien), Sören Ulrich (THW Syke), Ingo Gerdes (TSV Barrien), Roswitha Kemper (Rotes Kreuz Barrien) und Heike Schwerdt (Ortsfeuerwehr Ristedt).

Vertreter der Vereine oder Einrichtungen hielten jeweils eine kurze Laudatio zu Ehren der Gewürdigten. Dabei wurde deutlich, wie unterschiedlich ihre Tätigkeiten sind – und wie ähnlich doch der Nutzen ist, den die Institutionen durch sie haben. Was wäre wohl, wenn diese Elf plötzlich fehlten? Die Lücken würden ohne Zweifel schmerzhaft und nur schwer zu schließen sein.

Deutlich erkennbar war vielen Geehrten darüber hinaus, dass sie sich nicht engagieren, um dafür geehrt zu werden. So manchem, so schien es, waren die lobenden Worte fast ein bisschen unangenehm. „Reicht!“, raunte zum Beispiel Roswitha Kemper der DRK-Sozialdienstleiterin Johanna Menke zu, als diese in ihrer Laudatio für ihre Helferin kurz innehielt.

Neben der Karte gab es für jeden der Geehrten eine Syke-Tasche mit einigen Aufmerksamkeiten. Weit mehr dürfte ihnen aber der aufrichtige Dank derer bedeuten, für die sie aktiv sind. „Ohne Sie“, sagte Suse Laue in Richtung der Ausgezeichneten, „gäbe es weniger Nähe und Herzlichkeit für die Menschen hier in Syke.“

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