Stadt regelt Kita-Verträge neu

Budget statt Defizit

Syke - Von Michael Walter. Neue Budgetverträge will die Stadt mit den Trägern der nichtstädtischen Kindergärten in Syke abschließen. Ziel: Eine bessere Übersicht über Erträge und Aufwändungen in den einzelnen Einrichtungen zu erhalten – und langfristig vielleicht sogar Geld zu sparen.

Worum geht es dabei? – Von den 14 Kindergärten in Syke gehören acht der Stadt. Einen Teil der Kosten dafür tragen die Eltern in Form von Gebühren, einen anderen Teil zahlt das Land in Form von Zuschüssen, und den Rest übernimmt die Stadt. Die sechs anderen Kindergärten betreiben das DRK, die Kirche und die Lebenshilfe. Bislang erfolgt die Finanzierung dieser Kindertagesstätten über sogenannte Defizitverträge. Das heißt, die Stadt kommt für alle Kosten auf, die nach Abzug der Einnahmen der Träger übrig bleiben. Das Problem dabei: Die Kosten für diese Defizitfinanzierung sind in den letzten Jahren immer weiter angestiegen.

Als Alternative hat die Stadt nun vor, feste Pauschalen pro Kita-Platz mit den Trägern zu vereinbaren. Bis das soweit ist, sollen für die Dauer von zwei Jahren Übergangsverträge geschlossen werden.

Alle bestehenden Defizitverträge hat die Stadt bereits mit Wirkung zum Jahrensende gekündigt. Die Entwürfe für die Übergangsverträge sind fertig und müssen jetzt von der Politik beraten werden. Erstmals geschieht das am kommenden Mittwoch, 19. Oktober, im Ausschuss für Familie und Soziales (17 Uhr, Ratssaal). Schon am Tag danach soll der Verwaltungsausschuss das Beratungsergebnis beschlussreif machen, damit der Rat es auf seiner Sitzung am 27. Oktober verabschieden kann.

Die Vertragsentwürfe wurden mit Vertretern der Drittträger in mehreren gemeinsamen Gesprächen abgestimmt und werden von diesen mitgetragen.

„Sicherlich wird dieser Vertragsabschluss zunächst nicht zu gleichbleibenden oder gar zu sinkenden Aufwendungen führen. Dieses soll jedoch auf langfristige Sicht erreicht werden“, heißt es in der Beschlussvorlage.

Rubriklistenbild: © dpa

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