Ausschuss für Biker-Park im Industriegebiet

Breite Unterstützung für Freerider Friedeholz

Syke – Ein Biker-Park im Gewerbegebiet für die Freerider Friedeholz: Dieser Vorschlag der Stadtverwaltung stieß am Donnerstag im Bauausschuss auf breite Zustimmung. Allein um ein paar formale Dinge gab es Unklarheiten.

Wo die Max-Planck-Straße einen Knick nach Süden macht, sollen die Freerider jetzt ihren Biker-Park bekommen. Grafik Stadt Syke

„Die Stadt ist und bleibt Eigentümer der Fläche“, stellte Bauamtsleiter Hein Sievers klar. „Was dort gemacht werden darf und was damit passiert, wenn der Verein da eines Tages vielleicht wieder weggeht, wird in einem Nutzungsvertrag geregelt.“

Bauchschmerzen hatte die Politik lediglich bei den rund 8000 bis 10 000 Euro Planungskosten, die für die Stadt entstehen würden. Onno Buurman (SPD) wollte die Freerider mit gleichem Maß behandelt wissen wie etwa den Reit- und Fahrverein Okel, der aktuell in Osterholz neue Ställe und Reitplätze baut. „Für den übernehmen wir die Planungskosten ja auch nicht.“ Buurman forderte „eine gewisse finanzielle Beteiligung“ des Fahrradsportvereins an den Kosten.

Wilken Hartje (CDU) warf ein, das dürfe „höchstens ein symbolischer Betrag“ sein. Isabel Jagst (SPD) wollte das davon abhängig machen, ob die Biker-Bahn nur den Mitgliedern des Vereins oder allen zur Verfügung stehen würde. Christian Flor (FWG) wollte erst im Vorfeld die Rahmenbedingungen geklärt haben, bevor der Ausschuss darüber befindet. Und Henning Greve (Grüne) war entsetzt. „Man kann die Freerider doch nicht mit dem Reit- und Fahrverein vergleichen. Das sind völlig andere Umfelder und ganz andere finanzielle Dimensionen.“

Fachbereichsleiter Hein Sievers entspannte die losbrechende Diskussion mit einem Hinweis: „Es gibt bereits einen Ratsbeschluss, laut dem wir die Planungskosten übernehmen.“ Verblüffung!

Peter Retzlaff, der Vorsitzende der Freerider, sicherte zu, auf die Stadt würden keine weiteren Kosten zukommen. „Für den Biker-Park in Twistringen haben wir 12 000 Euro für den Ausbau als Spenden bekommen. Da ist kein öffentliches Geld geflossen.“

Für den Ausbau des Geländes in Syke bat ihn Hein Sievers, eine kleine Skizze zu machen, wie der Verein sich das Gelände mit Bahnen und Sprüngen vorstellt. „Und unsere Stadtplaner schauen dann, wie wir die Abgrenzungen machen können.“

Von Michael Walter

Rubriklistenbild: © -Grafik: Stadt Syke

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