Telekom baut auf 100 MBit aus

Breitband für 700 Syker Haushalte

Ronald Tiedemann (links) und Manfred Rücker von der Telekom zeigen Bürgermeisterin Suse Laue ein Glasfaserkabel, wie sie es im Gewerbegebiet verbaut haben. - Foto: Stadt Syke, Thomas Kuchem

Syke - Von Michael Walter. Die Stadtverwaltung ist der flächendeckenden Versorgung mit schnellen Internet-Anschlüssen im Stadtgebiet einen Schritt näher gekommen. Nachdem in den vergangenen Jahren vor allem der Anbieter Ewetel sein Glasfasernetz im Stadtkern und in den Ortsteilen ausgebaut hat, hat jetzt auch die Telekom investiert und vier Kabelverzweiger mit Glasfasertechnologie ausgestattet.

Dadurch erhalten jetzt rund 700 Haushalte Zugang zu Internetverbindungen mit bis zu 100 MBit pro Sekunde. Und was für Bürgermeisterin Suse Laue noch mehr zählt: Auch große Teile des Gewerbegebiets am Bahnhof werden dadurch erschlossen. „Schnelles Internet ist heute ein ganz wichtiger Standortfaktor“, sagt Laue und ergänzt: „Auch den Rest des Gewerbegebiets haben wir auf dem Schirm.“ Ziel sei, die noch fehlenden Teile möglichst zeitnah über Förderprogramme auszubauen.

In aktuellen Fall, betont Ronald Tiedemann von der Telekom, seien keine Fördergelder geflossen. Die Telekom habe den Ausbau aus ihrem eigenen bundesweiten Investitionsprogramm finanziert.

Erschlossen worden sind dabei die Wohngebiete um die Berliner Straße, entlang der Steimker Straße und Teile von Steimke. In einem weiteren Bereich links und rechts der Ernst-Boden-Straße kann die Telekom bereits seit längerer Zeit Anschlüsse mit bis zu 50 MBit/s anbieten, im Rest der Stadt lediglich die alten deutlich langsameren DSL-Anschlüsse.

Platzhirsch bei den schnellen Internetanschlüssen ist in Syke eindeutig Ewetel. Das muss auch Manfred Rücker vom Vertrieb der Telekom anerkennen. „Die EWE hat sehr früh das Potenzial erkannt und von vornherein Leerrohre für Kabel mitverlegt, wenn sie Strom- oder Gasleitungen erneuert haben.“ Das habe später den Ausbau des eigenen Glasfasernetzes des Tochterunternehmens Ewetel wesentlich begünstigt.

Rein rechtlich muss jeder Anbieter jedem Mitbewerber den Zugang in sein Netz erlauben. Somit könnte die Telekom also auch da Breitbandanschlüsse anbieten, wo das Netz anderen Anbietern gehört. „Das wird irgendwann auch so kommen“, sagt Tiedemann. „Zurzeit ist das aber nicht geplant.“

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