Gästeführer-Team stellt Programm für 2020 vor

Blick für das Besondere

Das Gästeführer-Team freut sich auf seine 15. Saison. Foto: Heinfried Husmann

Syke - Von Michael Walter. Die Tausender-Schallmauer haben sie 2019 wieder geknackt: die Männer und Frauen vom Syker Gästeführer-Team. „Wie immer“, müsste man eigentlich sagen. 1019 Personen haben im zu Ende gehenden Jahr an den insgesamt 61 öffentlichen und privat gebuchten Führungen teilgenommen. Seit September 2005 sind es jetzt 15 611. Gestern stellte das Team sein Programm für 2020 vor.

15 Spaziergänge und Radtouren stehen auf dem Plan. Günter Kastens gibt bereits am 9. Januar den Auftakt mit einer Betriebsbesichtigung bei Pema-Verpackungen im Industriegebiet.

Marianne Karius geht am 7. Februar ins Atelier der Künstlerin Dagmar Winkler.

Am 20. Februar ist dann erstmals die Berufsinformationsbörse an den Berufsbildenden Schulen (BBS) das Ziel einer Gästeführung. „Das ist einfach eine hervorragende Ausstellung“, sagt Ernst Bochnig und gerät regelrecht ins Schwärmen. „Diese Größe! Diese Vielfalt!“ Die Teilnehmer können direkt mit verschiedenen Ausstellern ins Gespräch kommen. „Sie sehen dabei, wie heute gelernt wird und was gelernt wird“, sagt Bochnig und bekräftigt: „Ich habe in meinem Leben beruflich wie privat schon viele Messen gesehen. Und das hier ist schon was Besonderes.“

Den 3. Mai hat sich Günter Kastens ganz bewusst für seine Führung ausgesucht: Mit dem Bus durch die östlichen Ortschaften des Stadtgebiets. „Weil dann die Rapsblüte ist“, sagt Kastens. „Das wird ein toller Blick, wenn wir durch diese wunderschöne hügelige Landschaft fahren.“ Dazu gibt es viele Infos über die Ortschaften, die man sonst in dieser Form nicht so leicht bekommt.

Ende Juni geht es mit dem Rad auf die Spuren vorgeschichtlicher Besiedelungen. „Der Termin hängt ein bisschen mit der geplanten Eröffnung des Goldhort-Museums zusammen“, sagt Anni Wöhler-Pajenkamp. „Ich hoffe, dass sich dann ein zeitlicher Zusammenhang ergibt.“ Auf ihrer Tour streift sie mehrere archäologische Fundorte in Barrien, Okel und Gessel.

Anni Wöhler-Pajenkamp leitet auch die Führung am 3. Juli unter dem Titel „Barrier Schweiz? – Wo ist das denn?“ Antwort: Das ist das Gebiet um den Krusenberg in Barrien. „Es gab eine Zeit, da hat man alles, wo ein paar Hügel waren, als Schweiz bezeichnet, um es interessant zu machen“, erklärt sie.

„Syke kulinarisch“ hat sich in den vergangenen Jahren eindeutig zum Hit unter den Gästeführungen gemausert. Diese Stippvisiten zu Syker Lokalen und Spezialitätengeschäften inklusive Kostpröbchen sind fast immer lange im Voraus ausgebucht. Zwei Termine gibt’s in diesem Jahr: am 2. Oktober und am 4. Dezember, beide unter der Regie von Elke Butt. „Wir kommen am Ende satt nach Hause und haben viele nette Wirte und Geschäftsinhaber kennengelernt“, fasst sie den Kern zusammen.

Die öffentlichen Führungen sind nur ein kleiner Teil des Ganzen. „Wir haben insgesamt etwa 170 Themen im Portfolio“, sagt Ernst Bochnig. Fast alle lassen sich individuell zuschneiden und zum Wunschtermin buchen. Etwa für Klassentreffen, Gruppenausflüge oder zur Auflockerung für zwischendurch bei Familienfeiern.

Infos und Anmeldung

www.syke.de tourismus@syke.de buergerbuero@syke.de

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