Neueröffnung am 31. Mai

Barrier Bistro Martini zieht beim ehemaligen Smoke & Flames ein

Tobias Kunstmann ist seit mehr als drei Jahren Betreiber und Küchenchef des Martini in Barrien. Ende Mai zieht er mit dem kompletten Betrieb nach Syke um. - Foto: Heinfried Husmann
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Tobias Kunstmann ist seit mehr als drei Jahren Betreiber und Küchenchef des Martini in Barrien. Ende Mai zieht er mit dem kompletten Betrieb nach Syke um.

Barrien - Von Michael Walter. Für Tobias Kunstmann sind die Tage in Barrien gezählt: Anfang 2015 hatte er das Bistro Martini an der B 6 von seinem Kumpel Julien Schultes übernommen. Am 27. Mai hört er dort auf. Kunstmann verlegt den kompletten Betrieb nach Syke.

Der Fahrplan steht bereits. Drei Tage gibt er sich für den Umzug. Am 31. Mai will er das neue Martini an der Nienburger Straße 2 eröffnen. In dem Lokal, wo zuletzt das Restaurant Smoke & Flames gewesen ist.

Preisfrage: Warum gibt jemand einen etablierten Standort in erstklassiger Lage auf, zumal wenn er dort auch noch ein Alleinstellungsmerkmal hat? Wenn man gerade keine Lust auf griechische Küche hat, ist das Martini die einzige Alternative in Barrien. In Syke hat Kunstmann hingegen das Hansa-Haus – mit einem ähnlichen Kozept – direkt vor der Nase. Plus diverse Restaurants. „Ich sehe in Syke mehr Potenzial“, lautet seine Antwort darauf. „Das fängt damit an, dass ich dort 50 Plätze mehr habe.“ Und das hört mit allerlei Begleitumständen auf: Das Lokal in Syke ist zum Beispiel gerade erst frisch renoviert worden. In Barrien würde Kunstmann das demnächst bevorstehen. Unterm Strich sagt er: „In Syke bekomme ich mehr für weniger Geld.“

Kunstmann ist sich bewusst: In den letzten 15 bis 20 Jahren hat ausnahmslos jeder seiner Vorgänger dort den Laden an die Wand gefahren, der eine früher, der andere später. Zuletzt hatte das Smoke & Flames gerade mal ein halbes Jahr durchgehalten. Der Ruf des Hauses ist also ziemlich angekratzt.

„Konzept bleibt 1:1 erhalten“

Für Kunstmann ein kalkulierbares Risiko. „Wenn man seinen Job gut macht, wird sich das auch auszahlen“, ist er überzeugt. „Unser Konzept bleibt 1:1 erhalten. Da ändert sich ja nichts.“

Dass dieses Konzept gut ist, steht für den diplomierten Wirtschaftsjuristen außer Frage. Dafür kennt er es lange genug aus allen Perspektiven. „Ich habe mit 15 im Martini als Tellerwäscher angefangen“, erzählt er. Mehr als drei Jahre lang leitet er das Bistro jetzt und ist in Personalunion auch Küchenchef. Elf Mitarbeiter beschäftigt er in Barrien. „Stand jetzt, kommen alle mit nach Syke“, sagt er.

Ab dem Umzug nach Syke bleibt das Lokal in Barrien erstmal zu. Tobias Kunstmanns Mietvertrag läuft noch bis Ende des Jahres. So lange würde er die Räume auf Nachfrage für Familienfeiern, Betriebsfeste oder ähnliche Anlässe zur Verfügung stellen.

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