Berufsschullehrer Sebastian Frese besucht Barrier Grundschüler mit Mechatronik-Azubis

Der Reiz der Technik

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Gemeinsam mit dem Mechatroniker-Auszubildenden Florian Lüthge (r.) erklärt Berufsschullehrer Sebastian Frese hier den Schülern der 2a, wie aus Elektromagneten, Motoren und Sensoren zum Beispiel ein Sortierband zusammengebaut werden kann.

Barrien - Von Heiner Büntemeyer. Natürlich kennen die Schüler der 2a an der Grundschule Barrien Bewegungsmelder oder Laufbänder an der Kasse im Supermarkt. Aber wie funktionieren die? Klassenlehrerin Imke Heuer freute sich über das Angebot von Berufsschullehrer Sebastian Frese, zusammen mit mehreren seiner Schüler den Kindern altersgerecht darzustellen, wie diese Geräte denn eigentlich gesteuert werden.

Frese war selbst einmal Schüler in der Barrier Grundschule. Er weiß, wie sehr er sich seinerzeit über solche Unterrichtseinheiten gefreut hätte. Mittlerweile ist er am Technischen Bildungs-Zentrum in Bremen tätig. Mit seinem Besuch will Frese auch den Reiz an der Technik bei den jungen Schülern wecken.

Die für diese Arbeit erforderlichen Geräte brachten zwölf angehende Mechatroniker mit in den Unterricht. Sie zeigten den Kindern in sechs Arbeitsgruppen die mitgebrachten Teile: Elektromotoren, Elektromagnete, Sensoren, Lichtschranken. Sie erklärten die Funktionen dieser Teile, aus denen sie ein Sortierband zusammenbasteln sollten.

Die Auszubildenden hatten sich zuvor vorgestellt und ihnen etwas über ihre Ausbildung zum Mechatroniker erzählt, die solche Geräte herstellen, reparieren oder beaufsichtigen.

Im Baukastensystem wurde das Laufband mit Lichtschranke und Sensor installiert. Danach durften die Kinder das Gerät einschalten und verschiedene Gegenstände auf das Laufband legen. Die Lichtschranke leuchtete auf, wenn sie einen Gegenstand auf dem Laufband „erkannt“ hatte. Der Sensor dagegen „erkannte“ sie nicht alle. Er reagierte nur auf bestimmte Gegenstände und warf alle anderen vom Laufband.

Schnell hatten die Kinder den Grund erfasst: Der Sensor an ihrem Laufband reagierte nur auf metallhaltige Gegenstände. Gleichzeitig erkannten sie, dass diese Steuerung kein Zaubertrick war, sondern vorher durch den richtigen Einsatz der verschiedenen Komponenten geplant war.

Mit Begeisterung probierten die Kinder die Anlagen mit weiteren Gegenständen aus. Ihnen hatte diese Form des Unterrichts ausgezeichnet gefallen. Auch Imke Heuer bedankte sich bei den Gästen. Sie wird die neuen Erkenntnisse in den nächsten Tagen im Sachkundeunterricht aufgreifen und vertiefen.

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