Wer beim „Tag des Rades“ in Okel gewinnen wollte, war mit allen Sinnen gefordert / 64 Teilnehmer trotz Regenwetters

Feine Nase, helles Köpfchen und eine ruhige Hand

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Unter zehn verschiedenen Teesorten mussten die Teilnehmer fünf richtig erschnüffeln.

Okel - Von Heiner Büntemeyer. Ausgerechnet während der Startzeit prasselte der Regen nieder. Dass trotzdem so viele gekommen waren, freute die Organisatoren um Resi Kramer, Ingrid Müller und Wilhelm Hoge. 64 Teilnehmer gingen am Sonntag in Okel auf einen rund zwölf Kilometer langen Rundkurs. Die Okeler Pedalpetters hatten zum „Tag des Rades“ eingeladen.

Mit einer kurzen Verzögerung machten sich die Teilnehmer auf den Weg, der zunächst in den Okeler Bruch und dann über Jeebel und Barrien-Bülten wieder zum Okeler Sportplatz führte. Unterwegs warteten Streckenposten auf die Radfahrer, um sie sicher über die Kreisstraße nach Sudweyhe zu geleiten und um ihnen einige Aufgaben zu stellen: Sie mussten Teesorten erriechen, Hunderassen richtig zuordnen, mit einer Frisbee-Scheibe werfen und Zielboßeln. Ausgerechnet eine der jüngsten Teilnehmer, die achtjährige Meira Schumacher, erreichte bei diesem Zielboßeln alle möglichen 20 Punkte.

Um die schnellste Zeit ging es bei dieser Tour ausdrücklich nicht. Daher freuten sich die Teilnehmer, dass sie abseits vom Straßenverkehr gemütlich Rad fahren konnten. Lediglich die Teilstrecke am Biotop befuhren sie nicht alleine, die Strecke gehörte auch ins Wettbewerbsprogramm der Kutschenfahrer. „Aber das ging alles ganz entspannt vor sich“, berichtete Bianca Albers, die sich für ihre vierjährige Tochter Ida freute: Tapfer hatte sie die ganze Strecke durchgehalten hatte und einen Sonderpreis erhalten.

Jüngster Junge war der ebenfalls vier Jahre alte Timai Koffmahn.

Der „Seniorenpreis“ ging an Helma und Heino Bolte.

Mit dem Radfahren war es aber noch nicht getan. Die Teilnehmer mussten auch Fragebogen ausfüllen. Die Kinder mussten wissen, dass männliche Bienen nicht „Willi“ heißen und der Frechdachs kein Tier ist.

Von der Erwachsenen wollten die Organisatoren unter anderem wissen, wer das erste Auto gebaut hat und wie lang die Tour de France ist. „Auf jeden Fall etwas länger als unsere Rundfahrt“, überlegte ein Teilnehmer.

Gewinner des ersten Preises bei den Kindern wurde Meira Schumacher, Sieger bei den Erwachsenen wurde Heiner Dahme, der die entscheidenden Punkte mit der Frisbee-Scheibe gewann.

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