Bauarbeiten an der Zufahrt zum Waldstadion abgeschlossen / Schützenverein hat weiteren Sanierungsbedarf

„Für alle eine gute Lösung“

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Stießen gestern mit alkoholfreiem Punsch auf die Sanierung der Zufahrt zum Waldstadion an: Peter Schnabel (TuS), Klaus-Dieter Adam (Schützenverein), Timo Fleckenstein (Bauamt Stadt Syke), Peter Wagner (Wegezweckverband), Bürgermeisterin Suse Laue, Lars Brunßen (Bauamt Stadt Syke) sowie Debbie Uhlenwinkel als Elternvertreterin und Sandra Steglich als stellvertretende Leiterin des DRK-Kindergartens Sternenhimmel.

Syke - Von Michael Walter. Eigentlich ist es nichts weiter als die Einfahrt in eine Sackgasse. Dass der Stadt die Fertigstellung der Sanierungsarbeiten am oberen Ende des Steinkamp Donnerstag Nachmittag trotzdem einen offiziellen Termin wert war, zeigt, wie viel Mühe es gekostet hat, diese Baumaßnahme umzusetzen.

Jahre, wenn nicht Jahrzehnte hatte es gedauert, alle Beteiligten unter den sprichwörtlichen Hut zu kriegen. Denn die Fläche – Zuwegung und Parkplatz vor dem Waldstadion – gehört nicht der Stadt, sondern dem TuS. Der ist aber nicht alleiniger Anlieger, sondern ebenso Schützenverein, Forstverwaltung und die Stadt. Und obwohl alle immer über den schlechten Zustand des Platzes gejammert haben – tiefe Schlaglöcher, abbröckelnde Ränder, keine Entwässerung – war es in der Vergangenheit nicht möglich, sich zu einigen, wer welchen Teil der Sanierungskosten trägt.

Bis jetzt: Ende Oktober begann die Sanierung eines der marodesten Flecken im Syker Straßennetz. Gekostet hat sie laut Bürgermeisterin Suse Laue rund 85000 Euro. Einen Teil davon trägt die Stadt, der Rest wird umgelegt.

„Wir haben für alle eine gute Lösung gefunden“, unterstrich Laue gestern bei einem Glas alkoholfreiem Punsch zur Feier des Tages. „Wir haben im Vorfeld lange Gespräche geführt, was für die Vereine finanziell zumutbar wäre. Und dann haben wir überlegt, was innerhalb des Kostenrahmens möglich ist.“

Allen Beteiligten ist klar, dass das Ergebnis einen Kompromiss darstellt. Ein Teil der Gesamtfläche bleibt weiterhin unbefestigt und der Raum für parkende Autos ist weniger geworden. Statt eines weiten Platzes gibt es jetzt eine Straßensituation mit 34 Stellplätzen an der Seite. „Das ist noch ungewohnt. Auf den Plänen sah das größer aus“, sagt beispielsweise Debbie Uhlenwinkel dazu, die das Thema als Elternvertreterin am Kindergarten Sternenhimmel allein schon acht Jahre lang begleitet hat. „Damit müssen wir uns noch arrangieren.“

Der TuS ist hingegen begeistert, sagt sein Vorsitzender Peter Schnabel. „Das ist ein Standard, mit dem wir gut leben können.“

Klaus-Dieter Adam ist als Vorsitzender des Schützenvereins nur „stellenweise“ zufrieden. Denn die knapp 150 Meter lange Zufahrt vom Waldstadion zum Schützenvereinsheim war nicht Bestandteil der Baumaßnahme und ist nach wie vor marode. Der Weg gehört dem TuS, die Schützen haben ein Wegerecht, und beide Vereine sind für den Unterhalt zuständig. „Wir sind uns einig, dass wir beide kein Geld haben“, sagt Adam augenzwinkernd mit einem Blick auf Peter Schnabel.

Schätzungen, wie teuer eine Sanierung wäre, gibt es bislang noch nicht. Praktischerweise waren aber alle, die dazu nötig sind, gestern schon vor Ort. Und somit hatten die leitenden Mitarbeiter vom Bauamt, Wegezweckverband und die Vereinsvorsitzenden gleich ein neues Gesprächsthema.

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