Bauarbeiten am Ristedter Weg gehen voran / Heute kommt neuer Asphalt

Für Parkplätze, gegen Nässe

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Autos fahren knapp über Schritttempo an einer aufgerissenen Straße vorbei. Dieses Bild gibt es am Ristedter Weg bald mit getauschten Seiten.

Syke - Von Tobias Kortas. Wer in diesem Tagen mit dem Auto über die Straße Am Ristedter Weg fahren möchte, muss vom Einmündungsbereich Nordwohlder Straße bis kurz nach der Einmündung in die Werkstraße mit der halben Fahrbahn vorlieb nehmen. Für die entgegengesetzte Fahrtrichtung gibt es eine Umleitung. Die Straße wird seit Juni saniert und ist zurzeit auf der dem Bahnhof zugewandten Seite aufgerissen. „Der Ristedter Weg war nicht mehr verkehrsgängig. LKWs haben teilweise aufgesetzt“, erklärte Lars Brunßen vom Syker Tiefbauamt.

Laut Bürgermeisterin Suse Laue verlaufen die Baumaßnahmen gut. Nur im Vorfeld gab es eine einwöchige Verzögerung. „Das lag an den internen Personalplanungen bei den beteiligten Unternehmen und daran, dass die Grundstücksverhältnisse am Ristedter Weg zunächst geklärt werden mussten“, weiß Brunßen.

„Morgen kommt neuer Asphalt rein, Ende der Woche ist die andere Straßenseite an der Reihe“, erzählte gestern Matthias Hadeler, Vorarbeiter beim für die Baustelle verantwortlichen Bassumer Unternehmen BTS Bochnig-Müller Straßenbau. Mitte September sollen laut Brunßen alle Arbeiten abgeschlossen sein.

Arbeiten laufen bis dahin noch mehrere: So wird zum Beispiel der Regenwasserkanal an der Straße erneuert. „Der Regen stand auf der Straße. Es ist zu Aquaplaning gekommen, und es gab Eispfützen im Winter“, so Brunßen.

Hintergrund: Der bisherige Regenwasserkanal mündete in einem Entwässerungsgraben an der Werkstraße, von dem aus es Rückstaus gab. Den Bau des neuen Kanals übernimmt die Firma Bolte aus Okel als Subunternehmer.

Dazu erneuert der Energieversorger EWE Gasleitungen. „Das geschieht beim Rüberschwenken der Baustelle auf die andere Seite“, sagte Brunßen.

Um die Planung und die Bauüberwachung kümmert sich der Wegezweckverband Syke. Hadeler: „Peter Wagner vom Wegezweckverband kommt häufig vorbei und kontrolliert die Arbeiten.“

Ursprünglich war sogar eine Vollsperrung des Ristedter Wegs geplant. „Doch das hätte für die ansässigen Gewerbetreibenden zu starke Einschränkungen ergeben. Da wollten wir uns an der Vollsperrung der B322 in Groß Mackenstedt kein Beispiel nehmen“, meinte Brunßen.

Die Baustelle hat neben dem maroden Zustand der Straße noch einen weiteren Zweck. „Aufgrund des Parkplatzmangels am Bahnhof pflastern wir an der Straße einen neuen Parkstreifen“, so Hadeler.

Auch Brunßen spricht von einem „sehr hohen Parkdruck“ am Bahnhof. „An dessen Ostseite sind alle Flächen so ausgerichtet, dass dort keine Parkplätze erweitert werden können“, berichtet Brunßen. Da der Ristedter Weg sowieso erneuert wird, war es laut Laue naheliegend, dort neue Parkflächen zu schaffen. Parkraum für zehn bis 15 Autos bringt der Pflasterstreifen laut Schätzung von Brunßen.

Die offene Schranke auf der Seite des Bahnhofsgebäudes zu entfernteren Abstellplätzen löst dagegen den Parkplatznotstand nicht, so Brunßen. Der Grund: Besonders in Zeitdruck nutzen die Autofahrer die dortigen Parkplätze nicht und weichen bei einer Überfüllung lieber auf nahe, unerlaubte Flächen aus.

Eine gute Nachricht hat Laue für Radfahrer, die am Syker Bahnhof in den Zug steigen: „Am Gleis 1 sollen weitere Fahrradständer entstehen.“

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