Barrier Waldorf-Verein holt im 25. Jahr seines Bestehens die Einweihung des Kindergartens Sünnebarg nach

Besser spät als nie: Eröffnungsfeier im dritten Betriebsjahr

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Bürgermeisterin Suse Laue (4.v.r.) zählte bei der offiziellen Einweihung des Barrier Waldorf-Kindergartens ebenso zu den Gratulanten wie Architektin Antje Waterholter (2.v.l.) und Waldorf-Geschäftsführerin Claudia Freytag (5.v.l.).

Von Heiner Büntemeyer. Als eine „wunderbare Bereicherung“ im Betreuungsangebot der Stadt Syke bezeichnete Bürgermeisterin Suse Laue am Sonnabend den Waldorfkindergarten Sünnenbarg.

Der hat zwar schon im August 2013 am Handwerkerhof seinen Neubau bezogen. Aber erst jetzt ist er offiziell eingeweiht worden, weil der „Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik in Barrien“ in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert.

Angesichts der Flüchtlingssituation müsse man sich jedoch darauf einrichten, dass einige Kinder künftig noch anders abgeholt werden müssten, deutete Suse Laue an. „Ich hoffe, dass wir dann auch gut zusammenarbeiten“.

Geschäftsführerin Claudia Freytag von der Waldorf-Kindergarten-Gemeinschaft Niedersachsen-Bremen bestätigte, dass die Arbeit mit Flüchtlingskindern in anderen Waldorf-Kindergärten bereits angelaufen sei. Sie lobte den Barrier Verein mit den sehr engagierten Eltern und Pädagogen. „Was ist wünschenswert und was können wir uns leisten“ sei eine ständige Frage gewesen, vor der die Mitglieder gestanden hätten. Das sei ein Prozess gewesen, in dem die Beteiligten große Kraft und viel Kreativität entwickelten, der sie aber auch zusammenführte.

An die Anfänge des Vereins erinnerte Christiane Küspert, die als „Gründungserzieherin“ schon vor 25 Jahren dabei war. Bereits 1985 sei in Seckenhausen auf Elterninitiative ein Spielkreis gegründet worden, aus dem 1987 der Verein zur Förderung der Waldorfpädagodik hervorging. „Mit Begeisterung, Enthusiasmus und mit viel Eigenleistung der Eltern entstand 1987 mit zwölf Kindern ein Kindergarten, der 1990 die Anerkennung zum Waldorf-Kindergarten erhielt“, so die Erzieherin.

Die Anzahl der Kinder wurde größer, so dass über räumliche Veränderungen nachgedacht wurde. Vorstandsmitglied Eva-Maria Wüst bezeichnete es als „Fügung“, dass dem Verein das Gelände in Barrien angeboten wurde. Architektin Antje Waterholter habe den Neubau zu ihrer „Herzensangelegenheit“ gemacht.

Waterholter selbst sagte, es sei nicht immer leicht gewesen, bauliche Vorgaben, finanzielle Möglichkeiten und die Erwartungen von Eltern und Erziehern unter einen Hut zu bringen. Sie sei jedoch glücklich, dass dies jetzt gelungen sei und sich das Projekt zu ihrer Freude noch weiter entwickele. Laut Vorstandsmitglied Petra Landwehr plant der Verein bereits einen Ausbau des Kindergartens in mehreren Schritten.

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