Und dann kam der Regen

Barrier Schützenfest mit neuem Konzept, aber schlechtem Wetter

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Deutlich besseres Wetter gibt es am Sonntag beim Schützenfest. 

Wochenlang hatte man nicht nur in Barrien auf Regen gehofft, doch ausgerechnet am Samstagnachmittag setzte er ein. Es war der denkbar schlechteste Zeitpunkt für die Barrier Schützen, denn sie hatten sich von diesem Tag so viel erhofft. Endlich sollte es wieder ein echtes Volks-Schützenfest mit vielen Gästen aus der Bevölkerung geben. Dabei hatte es eigentlich alles sehr verheißungsvoll begonnen. Als der Festzug an der Einmündung zum „Sonnenberg“ eintraf, warteten dort bereits zahlreiche Kinder, auf die kurz darauf ein Bonbonregen niederprasselte.

Barrien - Als sich die Kleinen den Mund und die Taschen vollgestopft hatten, schlossen sie sich dem Festzug an und marschierten gemeinsam zum Schützenplatz, wo sie mit einem Eis für den Fußweg belohnt wurden. Auf dem Platz stand aber nicht nur die Eisbude der C- und D-Jugend-Fußballer des TSV Barrien. Auch Hobby-Handwerker, eine Imkerin und Marita Fröhlke hatten dort Holzhütten bezogen, die im Halbkreis um das Festzelt standen. Außerdem gab es auf dem Platz neben den üblichen Getränke-, Wurst- und Fischbuden auch einen Autoscooter und ein aufblasbares Mini-Fußballfeld.

Als es jedoch auf dem Fest richtig losgehen sollte, setzte der Dauerregen ein. Die meisten Besucher verließen das Fest, nur wenige blieben und nutzten die überdachten Angebote.

Thomas Seifarth, dem Leiter des Festausschusses, der das neue Konzept entwickelt hatte und sich über die Bereitschaft der Aussteller gefreut hatte, stand die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Ihn tröstete auch nicht, dass Hermann Nutsch aus einem alten Socken und einer Holzscheibe eine „Königskasse“ gebastelt hatte, in die alle Aussteller freiwillig einen Obolus gezahlt hatten. Jetzt bleibt ihm nur die Hoffnung, dass sie auch im nächsten Jahr wieder mitmachen. Seine erfahrenen Vereinsmitglieder machten ihm Hoffnung: „In Barrien braucht man Geduld, bevor sich etwas Neues durchsetzt.“ Und natürlich etwas besseres Wetter.

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