25 Jahre Kinderlachen

Barrier Lebenshilfe-Kindergarten Regenbogenland feiert Jubiläum

Von Anfang an dabei waren Petra Martin (links) und Tanja Behrens-Zimmermann, die gemeinsam mit Leiter Patrick Kühn das Kindergarten-Jubiläum feiern.
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Von Anfang an dabei waren Petra Martin (links) und Tanja Behrens-Zimmermann, die gemeinsam mit Leiter Patrick Kühn das Kindergarten-Jubiläum feiern.

25 Jahre ist es her, dass in Barrien der Kindergarten Regenbogenland seine Pforten erstmals öffnete. Zum Jubiläum blicken zwei Erzieherinnen der ersten Stunde und Leiter Patrick Kühn auf die Veränderungen seitdem zurück.

Barrien – Vor einem Vierteljahrhundert, als OIiver Bierhoff Deutschland zur Fußball-Europameisterschaft schoss, Macarena die Charts stürmte und die Hainbuche hierzulande zum Baum des Jahres gekürt wurde, gründete sich in Barrien eine Institution. 1996 öffnete der Kindergarten Regenbogenland der Syker Lebenshilfe erstmals seine Pforten. Am 1. August beging er daher sein 25-jähriges Jubiläum im kleinen Rahmen – noch. „Nächstes Jahr feiern wir das Jubiläum 25 plus 1“, verkündet der kommissarische Kindergarten-Leiter Patrick Kühn, „aktuell müssen wir wegen Corona noch zu viele Risikomaßnahmen einhalten.“ Sicher mit dabei sein werden dann auch wieder Petra Martin und Tanja Behrens-Zimmermann, die seit Gründung des Kindergartens dabei und damit selber zu Institutionen geworden sind. „Heute bringen Kinder von damals ihre Kinder hierher, sogar zwei Kolleginnen sind hier früher zum Kindergarten gegangen“, erzählt Behrens-Zimmermann. Viel Konstanz also im Regenbogenland an der Glockenstraße.

Doch einiges habe sich auch verändert, so Kühn. Anbau, steter Ausbau des Betreuungsangebots, mehr Gruppen und das Implementieren moderner Pädagogikkonzepte seien hier zu nennen. Seit 2005 darf sich das Regenbogenland als Bewegungskindergarten bezeichnen, der den mittlerweile 100 betreuten Kindern die Wichtigkeit von Bewegung vermitteln soll. „Wir sind ein familienergänzender Kindergarten“, betont Kühn. Dadurch können Eltern ihren Berufen nachgehen; die Entwicklung der Kinder werde anschließend gemeinsam mit der Einrichtung betrachtet. Durch regelmäßige Aus- und Weiterbildungen des Personals würde auf sich ständig verändernde Erziehungsanforderungen reagiert. Kühn: „Wir reflektieren immer wieder, ob wir den Ansprüchen der Eltern und Kinder gerecht werden. Die Bedürfnisse sind hier in den letzten Jahren gestiegen.“

Zudem sei dem Regenbogenland Öffentlichkeitsarbeit sehr wichtig. Alle zwei Jahre übernimmt der Kindergarten die Betreuung der Kinder bei der regionalen Gewerbeschau, die enge Verzahnung mit der Grundschule ermögliche, so Kühn, einen guten Übergang der Vorschüler.

Und auch nach so langer Zeit sind die Urgesteine der Einrichtung nach wie vor mit viel Spaß an ihrer Aufgabe bei der Sache. „Es fühlt sich hier ein bisschen an wie in der Stube der Großmutter“, schwärmt Behrens-Zimmermann. Die Vorzüge lägen auf der Hand: „Wir heißen seit 25 Jahren jeden willkommen und sind ein harmonisches Haus, das spüren die Eltern und Großeltern. Deshalb bin ich auch so gerne hier.“

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