25. Barrier Hobbyausstellung punktet mit großer Angebotsvielfalt / Besucherzahlen sinken

Weniger Umsatz, aber viel Spaß

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Erwin Holoch gab Timo (14) wichtige Tipps zum Schnitzen eines Elefanten.

Von Heiner Büntemeyer. Jubiläum in der Grundschule: Die 25. Hobbyausstellung ging am Sonntag über die Bühne – mit einem wie immer vielfältigen Angebot der Hobbykünstler, im Vergleich zu den Vorjahren aber etwas geringeren Besuch.

Dafür machte Heiko Ahrens, der wunderschöne Papierarbeiten ausstellte, das zu gute Wetter verantwortlich, das eher zu einem Spaziergang einlud. Aber auch der Herbstmarkt in Weyhe könnte Einfluss auf die Besucherzahlen gehabt haben.

Walter Huntemann, von Beginn an Schirmherr der Ausstellung, erinnerte im Gespräch an die erste Ausstellung, die seinerzeit von Herbert Picklapp organisiert wurde und die sich zu einem Dauerbrenner entwickelt hat. Von Beginn an war diese Ausstellung weniger auf einen finanziellen Gewinn ausgerichtet. Vielmehr sollte den Kunsthandwerkern eine Plattform geboten werden, um sich mit ihrem Hobby in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Zudem sollte Besuchern Anregungen gegeben werden, die eigene Freizeit kreativ zu nutzen. „Beide Anliegen wurden realisiert“, so Huntemann, der sich selbst bei mehreren Ausstellungen über die Schulter blicken ließ, wenn er seine Zinnarbeiten demonstrierte.

Seit vielen Jahren gehört auch Erwin Holoch zu den Hobbykünstlern, die während der Ausstellung tätig sind: Er schnitzt Holzfiguren, während die Besucher zuschauen. Mehrere Jahre hintereinander kaufte der inzwischen 14 Jahre alte Timo Geigl bei ihm Holzelefanten. Inzwischen hat er ein Holzschnitzerset geschenkt bekommen und besuchte Erwin Holoch an seinem Stand, weil er bei seinen Holzschnitzer-Bemühungen nicht sehr erfolgreich war.

„Er hat mir einige gute Tipps gegeben, hat mir das richtige Lindenholz gegeben und ich habe mir einen kleinen Elefanten geschnitzt“, strahlte der Junge. Das selbst geschnitzte Exemplar wird jetzt in seiner Elefantenherde einen Ehrenplatz bekommen.

Einige Beschicker waren ein wenig enttäuscht, sie nahmen sehr viele Ausstellungsstücke wieder mit nach Haus. „Aber wir haben trotzdem viel Spaß gehabt“, lachte Monika Guth, deren Bilderverkauf „sehr übersichtlich“ verlaufen war.

Sehr zufrieden war Heiko Wagenfeld aus Heiligenfelde. Er war zum ersten Mal dabei und hatte Bandsägearbeiten mitgebracht. Auch Margret Evers und Ingrid Müller aus Okel waren zufrieden. Erstmals hatten sie fertig verpacktes „Okeler Allerlei“ ausgestellt, und Ingrid Müller lud die Kinder ein, an einem Holzspielzeug-Tisch ihr Holzspielzeug auszuprobieren.

Im Café wurden nicht alle Torten und Kuchen verkauft, aber es blieb trotzdem ein hübscher Betrag übrig, der wieder zwischen Grundschule und DRK-Altenheim aufgeteilt wird.

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