Vom Badeball bis zum Weihnachtsbaum

„Syke in Aktion“: Unratsammler machen reiche Beute

„Syke in Aktion“ hieß es am Sonnabend. Die Freiwillige Feuerwehr Gessel-Ristedt beteiligte sich daran, indem die Mitglieder die Bahnunterführung reinigten. Foto: Büntemeyer
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„Syke in Aktion“ hieß es am Sonnabend. Die Freiwillige Feuerwehr Gessel-Ristedt beteiligte sich daran, indem die Mitglieder die Bahnunterführung reinigten.

Syke - Von Heiner Büntemeyer. Syke war am Samstag wieder „in Aktion“: An vielen Ecken der Stadt sowie in Gödestorf, Osterholz, Schnepke, Gessel und Leerßen waren freiwillige Helfer unterwegs, um achtlos fortgeworfene Abfälle einzusammeln.

In Gessel beispielsweise hatte sich die Freiwillige Feuerwehr in die Aktion eingeklinkt und reinigte mit viel Wasser und Manpower die Betonwände der Bahnunterführung. Im Spreeken und an den Wegrändern waren andere Müllsammler unterwegs und fanden viel Papier und Plastik, aber auch Dosen und leere Flaschen der verschiedensten Bierbrauer. „Flens hab ich auch im Angebot“, lachte ein Sammler. Mitglieder der Jugendfeuerwehr hatten im Wald einen Fahrradrahmen, einen Badeball und andere „Schätze“ gefunden.

Am Europapark waren Manfred Barg und seine Mitsammler vom Kneipp-Verein hinter dem Famila-Parkplatz auf große Müllmengen gestoßen. Das veranlasste sie zu der Überlegung, ob nicht bei der nächsten Putzrunde auch die Verbrauchermärkte eine Einladung zum Müllsammeln erhalten sollten.

Mit 17 Teilnehmern war der Angelverein unterwegs und hatte schon mehrere gut gefüllte Müllsäcke am Straßenrand deponiert, wo sie später abgeholt wurden.

Im Bereich der Schloßweide war die Evangelische freie Kirchengemeinde mit Zangen, Müllsäcken und Bollerwagen unterwegs. Sie fanden nicht nur noch einen verspäteten Weihnachtsbaum, sondern auch einen echten Müll-„Hotspot“ in dem kleinen Wäldchen am Eingang zur Berliner Straße. Mit viel Aufwand bargen sie dort verrottende Möbelstücke und große Fahrradteile. „Das ist kein achtlos weggeworfener Müll. Da hat jemand seinen Abfall ganz gezielt entsorgt“, schimpften sie.

Auch der Bereich um Osterholz und Gödestorf wurde „entmüllt“. Hier, wie auch in den anderen Bereichen, beteiligten sich sehr viele Jugendliche und Kinder an der Aktion. Es machten auch Bürger mit, die keiner Organisation angehörten wie die Mutter, die ihr Kind in der Sportkarre durch den Europagarten schob und den Abfall, den sie am Wegrand entdeckte, aufhob. Niemand hatte ihr einen Sammelbereich zugewiesen, sie werde auch nicht an dem gemeinsamen Imbiss teilnehmen, erklärte sie. Aber sie wollte dazu beitragen, dass sich die Stadt beim Frühlingsfest am Sonntag aufgeräumt präsentiert.

Während es in Gessel und Gödestorf mittags Würstchen gab, servierten im Gemeindesaal an der Schlossweide freundliche Helferinnen zu den Würstchen darüber hinaus auch noch verschiedene leckere Salate.

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