Schöner – schwieriger – besser

Music Company des TuS Syke spielt Jahreskonzert

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Die Music-Company des TuS Syke bei der Probe. Insgesamt zählen 40 Hobbymusiker zu diesem Orchester. Musikalischer Leiter ist seit 2014 Lukas Kruse.

Syke - Von Michael Walter. Klar: Die Hobbymusiker der Music-Company des TuS Syke freuen sich auf jedes Konzert, das sie spielen. Manche haben aber einen ganz besonderen Stellenwert für sie. Ganz oben auf dieser Skala steht das Jahreskonzert im Syker Theater. Nicht zuletzt, weil sie dieses streng genommen sogar nur jedes zweite Jahr spielen. Nächster Termin für sie: Samstag, 14. April, um 19.30 Uhr. Der Vorverkauf läuft.

„Das ist schon d a s Ereignis schlechthin für das Orchester“, sagt der musikalische Leiter Lukas Kruse. Denn bei diesem Konzert präsentiert die Music Company jeweils ein neues Programm – auf das sie zwei Jahre hingearbeitet hat. „Wenn das Konzert vorbei ist, fangen wir mit den Proben für das nächste an.“

15 Titel hat die Music Company auf der Set-Liste, zwölf davon spielt sie beim Jahreskonzert zum ersten Mal öffentlich. Zum Beispiel ein Medley aus dem Musical „König der Löwen“. Das steht zwar schon seit Jahren im Programm der Music Company, jedoch bisher nur in einer vereinfachten Fassung. Jetzt nähern sich die Syker stärker dem Original mit einer weitaus schwierigeren, aber dadurch auch schöneren Version, wie Lukas Kruse erklärt.

„Unser Anspruch ist gewachsen. Wir haben uns in den vergangenen Jahren weiterentwickelt, sodass wir jetzt von den vereinfachten Arrangements zu den schwierigeren Originalen übergehen können“, sagt Kruse. Oder andersrum: „Das, was wir heute spielen, hätten wir vor zehn Jahren noch nicht gekonnt. Aber das ist nicht allein mein Verdienst“, sagt Kruse und spielt damit auf seine Mutter Petra an, von der er 2014 die musikalische Leitung des Orchesters übernommen hatte.

Mondlandung in knapp fünf Minuten

Unverändert geblieben ist die musikalische Bandbreite der Company, die von der traditionellen Blasmusik mit Märschen und Polka über Musical und Filmmusik bis zu Rock und Pop reicht. Am 14. April spielt sie zum Beispiel sowohl ein Queen-Medley als auch eine Art Mini-Oper: „Apollo 11“ von Otto M. Schwarz. Lukas Kruse: „Das ist eine symphonische Komposition für Blasorchester, die in knapp fünf Minuten die gesamte Geschichte der Mondlandung erzählt.“ So etwas Ähnliches hatte das Orchester bei seinem vorigen Jahreskonzert mit „The New Village“ schon einmal gespielt. „Das hat uns großen Spaß gemacht und wir haben vom Publikum viel Zuspruch dafür bekommen“, sagt Kruse. „Für das Orchester war es allerdings das schwerste Stück, das wir jemals gespielt haben. Da kommt Apollo 11 nicht ganz ran.“

Etwa zweieinhalb Stunden dürfte der Konzertabend dauern. Petra Kruse führt die Zuschauer durch das Programm. Karten gibt es für neun Euro an der Abendkasse sowie im Vorverkauf bei der Kreissparkasse am Mühlendamm oder bei den Orchestermitgliedern.

www.music-company-syke.de

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