Symbolischer Auftakt zur Modernisierung der Grundschule Heiligenfelde

Alles, was das Schülerherz begehrt

Symbolischer erster Spatenstich für die Erweiterung der Grundschule Heiligenfelde. Von links: Architekt Bernd Lange, Bürgermeisterin Suse Laue, SPD-Fraktions-Chef Peter Jahnke, Schulleiterin Imke Bünstorf, FWG-Fraktionsvorsitzender Andreas Schmidt und Wilken Hartje in seiner Doppelfunktion als CDU-Fraktionsvorsitzender und Ortsbürgermeister.
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Symbolischer erster Spatenstich für die Erweiterung der Grundschule Heiligenfelde. Von links: Architekt Bernd Lange, Bürgermeisterin Suse Laue, SPD-Fraktions-Chef Peter Jahnke, Schulleiterin Imke Bünstorf, FWG-Fraktionsvorsitzender Andreas Schmidt und Wilken Hartje in seiner Doppelfunktion als CDU-Fraktionsvorsitzender und Ortsbürgermeister.

Heiligenfelde – Was lange währt, wird endlich gut: Frei nach diesem alten Sprichwort nahmen Politik und Verwaltung am Donnerstagnachmittag den symbolischen ersten Spatenstich für die Erweiterung und Modernisierung der Grundschule Heiligenfelde vor.

Alle Beteiligten hätten schon lange darauf gewartet, dass es endlich damit losgeht, sagte Bürgermeisterin Suse Laue. „Dafür jetzt aber richtig!“ Insgesamt knapp sechs Millionen Euro stehen für die Modernisierung im Haushalt der Stadt. Dafür bekommt Heiligenfelde „eine Schule mit allem, was Eltern, Lehrer und Kinder so haben wollen“, so Laue. Und mit einem Augenzwinkern: Am Ende werde man bei der Stadtverwaltung noch aufpassen müssen, dass nicht Eltern aus anderen Einzugsbereichen ihre Kinder dort anmelden, weil die Schule so toll geworden ist.

Auf dem aktuell planierten Teil des Geländes entstehen neue Unterrichtsräume, ein Küchenbereich mit Mensa, ein Innenhof und ein Verbindungstrakt zum Altbestand.

Ortsbürgermeister Wilken Hartje erwies sich als durchaus fit in Heimatgeschichte: Den Schulstandort gibt es seit 1928, erzählte er. Damals war die alte Dorfschule bei der Kirche zu klein geworden und mit dem Neubau an der Königstraße hatte Heiligenfelde dann zwei Schulen.

Ende der 1960er Jahre verschwanden die alten Dorfschulen nach und nach. Heiligenfelde wurde Schulort für die Kinder aus den umliegenden Dörfern und die Schule an der Königstraße erhielt ihre erste Erweiterung. „Seitdem haben die Lehrer 30 Jahre von der neuen Schule gesprochen.“

Wilken Hartje ist selbst als Kind dort zur Schule gegangen. „Und es war die schönste Schulzeit meines Lebens.“ Oft sei sie politisch infrage gestellt worden, weil sie deutlich kleiner ist als die Grundschulen in Syke und Barrien. „Dabei hat Heiligenfelde von der Fläche her das größte Einzugsgebiet in Syke.“ Mit der jetzt begonnenen Erweiterung und Modernisierung sei der Standort auf Jahrzehnte hinaus gesichert.

„Der Platz ist fantastisch. Die Kollegen freuen sich total“, betonte Schulleiterin Imke Bünstorf. Der Trakt, in dem sie ihr Büro hat, werde noch immer von allen liebevoll „der Neubau“ genannt. Da müsse man sich jetzt wohl was anderes überlegen.

Architekt Bernd Lange erklärte: Der planerische Reiz dieses Vorhabens sei, dass der Neubau barrierefrei werden soll. „Alles auf einer Ebene hat Vorteile, zum Beispiel beim Brandschutz. Die Schwierigkeit wird dann, das Ganze übersichtlich zu halten.“ Was die Gestaltung betrifft, will er Neu mit Alt auch optisch verbinden. Das soll über Ziegel, Fassaden- und Dachelemente passieren.

Anschließend skizzierte Lange kurz, wie es jetzt mit den Bauarbeiten weitergeht: „Wir wollen noch im April mit den Hochbauarbeiten anfangen. Dabei bauen wir in mehreren Abschnitten, sodass die Schule nicht behindert wird. Schülerverkehre sollen zum Beispiel nicht mit Baustellenverkehren zusammentreffen und so weiter.“

Ende des Jahres soll der erste Abschnitt so weit sein, dass die ersten Umzüge beginnen können. Dann folgt die Modernisierung des neuen Altbaus – oder alten Neubaus, je nachdem, wie man es sehen will. Und im Sommer 2022 soll alles fertig sein.

Von Michael Walter

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