Syker Kirchengemeinden feiern Freitag gemeinsam die „Lange Nacht der Kirchen“

Aller guten Dinge sind vier

Vier Kirchen, ein gemeinames Programm: Zur dritten langen Nacht der Kirchen wünschen (hinten v.l.) Ingrid Nisse (Christus-Gemeinde Syke), Katja Hermsmeyer (Michaels-Gemeinde Heiligenfelde), (vorn v.l.) Christa Carstens (Bartholomäus-Gemeinde Barrien) und Marianne Idschick (Paulus-Gemeinde Syke) viele Zuschauer und tolle Veranstaltungen in den Gotteshäusern. - Foto: Ehlers

Syke - Von Frank Jaursch. Es hat ein Weilchen gedauert: Von der zweiten bis zur dritten Ausgabe der „Langen Nacht der Kirchen“ sind fast sechs Jahre vergangen. Doch das Warten, so verrät ein Blick auf das Programm, könnte sich gelohnt haben: Die vier teilnehmenden Kirchengemeinden laden für Freitagabend zu einer Veranstaltungs-Traube ein, die sich durch eine große Vielfalt auszeichnet.

Unter dem Titel „Farben der Nacht“ erklingen Orgel-, Posaunen- und Flötentöne, zu hören sind Gedichte und Anekdoten, nachdenkliche Textstücke und Wissenswertes aus der Geschichte. Insgesamt zwölf Veranstaltungen laufen an den vier Veranstaltungsorten der evangelischen Kirchen in Syke, Barrien und Heiligenfelde sowie der katholischen Paulus-Kirche.

Die kurzen Konzerte und Vorträge sind „getaktet“: Die erste der drei Runden beginnt überall um 19 Uhr und dauert 45 Minuten, der zweite Abschnitt (Dauer: 30 Minuten) startet um 20.15  Uhr, und zum Abschluss erklingt ab 21.15 Uhr noch einmal Musik in allen vier Kirchen.

Die Organisatoren haben sich ganz bewusst für diese einheitliche Zeitabfolge entschieden. Aus gutem Grund: Erfahrungsgemäß pendeln die Zuhörer gern mal zwischen den Gotteshäusern hin und her – je nach Geschmack und Angebot. Zwischen dem Ende des einen und dem Beginn des folgenden Konzertes liegt jeweils eine halbe Stunde: genug Zeit also, um auch zum Beispiel von Barrien nach Heiligenfelde zu fahren.

Stichwort Heiligenfelde: Die kleinste evangelische Kirchengemeinde auf Syker Boden ist in diesem Jahr zum ersten Mal bei der „Langen Nacht der Kirchen“ dabei und komplettiert das ökumenische Syker Viereck der „Langen Nacht“. Aller guten Dinge sind diesmal eben vier.

Das Pastorenehepaar Hermsmeyer war zum Zeitpunkt der ersten „Langen Nächte“ noch nicht oder gerade erst ganz frisch im Amt. Für die dritte Ausgabe aber gestaltet es den Ablauf aktiv mit. Und die Michaels-Gemeinde legt sich für ihre Premiere ordentlich ins Zeug. Neben den drei Veranstaltungen wird es Leckeres vom Grill und sicher auch etwas zu trinken geben. „Fast wie ein kleines Gemeindefest“, lächelt Pastorin Katja Hermsmeyer.

Denn zwischen den abwechslungsreichen Vorführungen mit Wort und Musik (Programm links) gibt es immer wieder Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Das gilt auch und gerade für Menschen, die sonst den Weg in die Kirche vielleicht nicht so ohne weiteres finden.

Ein Segen bildet in allen Kirchen den Abschluss des Programms. Aber nicht notwendigerweise das Ende des Abends. Die Kirchen werden noch darüber hinaus beleuchtet sein und zu den „Farben der Nacht“ beitragen.

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