Ärger über Beleuchtung an der Hauptstraße

Früh zu dunkel, spät zu hell

Syke - Kaufmann Arno Müller (81) ist vergrellt: Über die Beleuchtung vor seinem Geschäft an der Hauptstraße und über die Stadtverwaltung, die – laut seiner Aussage – auf seine Beschwerden nicht reagiert.

Müller ist es früh abends zu dunkel und dafür spät abends zu hell. Außerdem brenne morgens die Beleuchtung noch, wenn es gar nicht mehr nötig sei. „Wir haben Briefe an die Stadtverwaltung geschrieben, aber darauf keine Antwort erhalten“, sagt er.

Die Bodenstrahler allein sind dem Syker Geschäftsmann als Beleuchtung nicht genug. „Im Sommer ist das fantastisch, wenn das Licht von den Baumkronen reflektiert wird. Aber jetzt – ohne Laub und nur mit den kahlen Ästen – ist das doch sehr tranfunzelig“, sagt Müller. Hinzu kommt: In dem Bereich vor seinem Geschäft seien mittlerweile vier oder fünf Bodenstrahler kaputt.

Umso heller werde es gegen Mitternacht, wenn die regulären Straßenlaternen anspringen. Eine halbe Stunde später gingen dann die Bodenstrahler aus, die Straßenlaternen folgen um 2 Uhr. „Um 4.30 Uhr beginnt der Lichterreigen neu mit den Bodenlampen“, so Müller. Und die würden noch leuchten, wenn es längst wieder hell sei. „Ich halte diese Art der Beleuchtung für Sykes Hauptgeschäftsstraße für katastrophal“, sagt Müller.

Im Rathaus kann man das keineswegs nachvollziehen: Das Wechselspiel zwischen Bodenstrahlern und Laternen bestehe in dieser Form bereits seit 2010 und entspreche genau dem Konzept, das der Rat damals beschlossen hat, heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme aus dem Bauamt auf Nachfrage der Kreiszeitung.

„Die Beleuchtung an der Hauptstraße ist, wie auch die gesamte Straßenbeleuchtung, über eine Fotolinse geschaltet. Die Beleuchtung springt abends an, wenn 25 Lux unterschritten sind und leuchtet dann entsprechend der eingestellten Schaltzeit.“ Das heißt: In der Regel bis Mitternacht, auf dem so genannten Stadtring bis 1 Uhr und auf besonderen Abschnitten bis 2 Uhr. „Morgens startet die Beleuchtung gemäß der Schaltzeit und geht aus, wenn 25 Lux erreicht sind.“

Defekte Bodenstrahler seien der Verwaltung bisher nicht bekannt gewesen. Man werde das prüfen und sich auch mit der Avacon in Verbindung setzen, um zu überprüfen, ob der erwähnte Lichtsensor einwandfrei funktioniere.

mwa

Rubriklistenbild: © dpa

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