Ärger um den AfD-Stand

Beim Betreten des Herbstmarkt-Geländes war in den vergangenen Ausgaben immer der wunderschön aufgebaute Stand von Turner Gartenbau der erste Blickfang. Diesmal war das anders. Was nicht etwa an Turner lag, die sich einmal mehr selbst übertroffen hatten – sondern an einem kleinen blauen Pavillon direkt im Eingangsbereich.

Beim Betreten des Herbstmarkt-Geländes war in den vergangenen Ausgaben immer der wunderschön aufgebaute Stand von Turner Gartenbau der erste Blickfang. Diesmal war das anders. Was nicht etwa an Turner lag, die sich einmal mehr selbst übertroffen hatten – sondern an einem kleinen blauen Pavillon direkt im Eingangsbereich.

Die AfD hatte diese Position zugeteilt bekommen und dort ihren Werbestand aufgebaut – eine Entscheidung der Marktleitung, die unter Besuchern auf zum Teil heftige Kritik stieß. Durch diesen Stand hätten sich Menschen, die von der AfD angegriffen oder herabgewürdigt werden, nicht von den Barrier Gewerbetreibenden willkommen gefühlt, so eine Aussage.

Marktmeister Horst Saade verteidigte das Vorgehen. Die AfD hätte sich kurzfristig angemeldet, der Eingangsbereich sei der letzte freie Platz gewesen.

Im Vorfeld hätte er sich sowohl mit dem Vorstand des Werberings als auch mit Vertretern von Stadt und Polizei besprochen. Saade: „Die Meinung war einhellig.“ Auch die Grünen und die CDU, die anderen auf dem Markt vertretenen Parteien, hatten ihre Zustimmung signalisiert.

Die AfD-Vertreter am Stand erklärten am Sonntag , sie hätten vom Unmut nichts mitbekommen, sondern im Gegenteil „viel Zuspruch“ erfahren. Sie betonten zudem, sich bereits im Mai per E-Mail angemeldet zu haben.

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