Abiturienten des Gymnasiums feiern ausgelassen das Ende der Schulzeit

Rasen- statt Parkplatz-Party

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Die Freude ist ihnen anzusehen: Die Abiturienten fühlen sich auf dem Rasen pudelwohl.

Syke - Von Tobias Kortas. Ausgelassenes Feiern bei lauter Musik und Sonnenschein, abenteuerliche Verkleidungen und ein friedlicher Ablauf: Für den Abitur-Jahrgang des Gymnasiums ist die gestrige Feier am letzten Unterrichtstag zu einem Erfolg geworden.

Das war im Vorfeld keineswegs selbstverständlich. Denn die Stadtverwaltung hatte die traditionelle Party auf dem stadteigenen Parkplatz vor dem Schulgelände verboten (wir berichten). Grund: der eingeschränkte Platz wegen der Baustelle auf dem Gelände der Grundschule und die damit verbundenen Gefahren.

Letztendlich einigte sich das Orga-Team des Abi-Jahrgangs mit Bürgermeisterin Suse Laue auf die Rasenfläche zwischen Bushaltestelle und dem Haupteingang des Gymnasiums. „Wir sind auf die Stadtverwaltung zugegangen und haben gesagt, dass wir es dort machen wollen. Frau Laue hat es erlaubt“, erzählte Gesa Gußmann vom Orga-Team. Damit sei der Abi-Jahrgang nun sehr zufrieden. „Das ist einfach die beste Option. Wir haben dort viel Platz und sind nahe an der Schule“, meinte Gußmann.

Denn während der Feier am letzten Unterrichtstag nahe am Gymnasium zu sein, war für die Abiturienten wichtig. Da war es für die Schüler auch keine Option wie von Suse Laue vorgeschlagen auf dem Parkplatz vor dem Hallenbad zu feiern. Schließlich wollten die Abiturienten ihre Freude über das baldige Ende der Schulzeit mit ihren jüngeren Mitschülern sowie Lehrern teilen und durch die Schule laufen.

So auch die Jugendlichen Tim Leon und Kevin-Leon. „Wir gehen in ein paar Räume und besuchen unsere Lehrer“, sagte Kevin-Leon. Was das Ende der Schulzeit angeht, haben sie gemischte Gefühle. „Man ist schon froh, wenn man weiß, dass es vorbei ist. Andererseits werde ich die Schule und meine Mitschüler aber vermissen“, so Tim Leon.

Wie Tim Leon und Kevin-Leon haben auch Kristin und Nhu Klassen „gestürmt“. Sie freuten sich darüber, feiern zu können. Allerdings „habe ich auch etwas Angst vor den bevorstehenden Abi-Klausuren“, meinte Kristin. Diese beginnen am 6. April. Nach den letzten mündlichen Prüfungen am 12. Mai haben die Zwölftklässler dann ihr Abitur in der Tasche.

Gestern machten die jungen Erwachsenen zum Beispiel als Polizist, Teletubbie, Nonne oder Banane nochmal ordentlich Stimmung: Sie tanzten auf der Rasenfläche, grillten und viele tranken auch Alkohol. Schulleiter Jan Ziemann war darüber nicht glücklich. Er hatte noch eine zweite Sorge. „Die Abiturienten haben für ihre Feier einfach Stühle aus der Schule mitgenommen. Das ist nicht okay, auch wenn sie zugesichert haben, sie alle wieder zurückzubringen“, erklärte der Schulleiter.

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