Baugebiet Zur Siemerei Thema im Ortsrat

Zu- und Abfahrt über die Bremer Straße

Gessel - Von Frank Jaursch. Einen endgültigen Plan konnte Timo Fleckenstein noch nicht präsentieren: Noch gebe es lediglich einen vorläufigen Entwurf für das Neubaugebiet, das sich zwischen Bremer Straße und Zur Siemerei erstrecken wird, betonte der Bauamtsleiter auf der Sitzung des Gesseler Ortsrates am Donnerstagabend. Doch ein paar weitergehende Infos für die Bürger hatte Fleckenstein dann doch parat.

Die dreieinhalb Hektar große Fläche soll Platz für 32 Wohneinheiten bieten. „Wir wollen nicht zu klein werden“, erläuterte Fleckenstein und begründete damit unter anderem die Mindestgröße der Einzelgrundstücke, die bei 800 Quadratmetern liegen soll.

Eine Reihen- oder Doppelhausbebauung soll ebenso ausgeschlossen sein wie mehrgeschossige Häuser: Nach derzeitiger Planung soll nur eine eingeschossige Bebauung mit einer Firsthöhe von maximal 7,50 Metern erlaubt sein.

In einem munteren Dialog zwischen Anwohnern und Fleckenstein war anschließend die Sorge um den entstehenden Verkehr das Hauptthema. Schließlich stand noch immer die Frage nach der Zuwegung ins Neubaugebiet im Raum.

Fleckenstein machte deutlich, dass er „den Nordosten als primäre Zufahrtmöglichkeit“ favorisiere. Heißt im Klartext: Die Zu- und Ausfahrt soll über die Bremer Straße – die ehemalige B 6 – erfolgen. „Die Siemerei und den Goldberg wollen wir damit nicht belästigen.“

Ein Problem stelle derzeit aber noch die Breite der geplanten Zuwegung dar. Bislang reiche die noch nicht für eine problemlose Zu- und Abfahrt aus. Es gelte noch einige Eigentumsverhältnisse zu klären, so der Fachbereichsleiter.

Die Bürger zweifelten ein wenig daran, dass nicht auch Verkehr über die Siemerei abfließt – „unterschätzen Sie nicht die Zahl der Mütter, die ihre Kinder zum Kindergarten bringen“, lautete eine Aussage.

Eine weitere brachte die zusätzliche Belastung ins Gespräch, die entstehen dürfte, wenn noch mehr Autos vom Fuchsweg auf die Bundesstraße abbiegen wollen. „Das ist schon jetzt eine mittlere Katastrophe“, monierte ein Anwohner. Fleckensteins Antwort: Da müsse man gegebenenfalls „gucken, ob eine Ampel- oder Kreisellösung sinnvoll wäre“.

Rubriklistenbild: © dpa

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