Heiligenfelder richten 70er-Party aus

Von Abba bis Zappa

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 Mitorganisator Stefan Nisse verrät schon mal, wie er aussehen wird bei der 70er-Party am Sonnabend, 16. April, in Heiligenfelde.

Heiligenfelde - „Can the Can“ war wochenlang die Nummer eins in Deutschland. Jener Titel von Suzie Quatro zehn Jahre bevor er überhaupt geboren wurde. Matthias Becker erblickte 1983 das Licht der Welt. „Aber von Suzie Quatro hab’ ich schon mal was gehört,“ sagt das Vorstandsmitglied des Schützenvereins Heiligenfelde. Und von „Ma Baker“ von Boney M. irgendwie auch. Beides Welthits aus den 70er Jahren, beides Welthits, die heutzutage nur noch selten im Radio zu hören sind. „Das müssen wir ändern,“ sagt Matthias Becker.

Gesagt, getan. Am kommenden Sonnabend, 16. April, geht um 20 Uhr im kleinen Saal des Dorfgemeinschaftshauses Heiligenfelde die ersten 70er-Jahre-Disco-Party in einer Gemeinschaftsaktion von DGH, Schützenverein und dem Syker DJ-Team „Final Sound“ über die Bühne.

„Diese Idee hat eine richtige Euphoriewelle ausgelöst,“ sagt Matthias Becker, „jeder wusste etwas zum Thema.“ Schlaghosen, Bowle, Fanta, Persiko, Fanta mit Eierlikör – die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Deshalb wird es jetzt bunt, es wird „funky“, es kommt der Boogie nach Heiligenfelde, und Glitter und Glamour sind auch nicht fern. „Licht aus, Spot an!“ heißt es frei nach Ilja Richter und „Disco Disco“. Und selbstverständlich wird die berühmte Disco-Kugel aufgehängt. Und das alles unter dem Motto „Von Abba bis Zappa.“

Aber es wird nicht nur die Musik aus der Zeit vor 40 Jahren erklingen, nicht nur „Waterloo“, oder „Bobby Brown“, es soll auch der Geist der 70er durch den Saal schweben. „Was uns ganz wichtig ist, und was für alle richtig lustig sein wird, wir bitten alle Gäste in zeitgenössischer Kleidung zu erscheinen,“ sagt Mitorganisator Stefan Nisse. Also die Schlaghosen rausgesucht, die bunten Hemden, die Plateausohlen, vielleicht sogar eine Afro-Frisur aufgelegt, oder eine entsprechende Perücke. Wer im Look der 70er Jahre erscheint, zahlt nur den halben Eintritt.

Die Zeitreise in die Epoche von Hippies, Bhagwan und Jesus-People könne am besten schon zuhause beginnen, sagt beispielsweise Schützenvereins-Vorsitzender Friedrich Wohlers. Niemand werde gezwungen, man könne gern auch unverkleidet erscheinen, aber was spreche denn dagegen, schon Stunden vor der DGH-Party daheim einen der Titel von Bob Marley oder den Eagles aufzulegen und tief in den Kleiderschrank zu greifen und sich „einzugrooven“ für den Abend?

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