Barrier Volksradfahren mobilisiert

44000 Kilometer zum Spaß

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Groß, klein, jung und alt: Beim Volksradfahren des TSV Barrien geht es nur darum, die Liebe zum Radsport zu teilen.

Barrien - Von Heiner Büntemeyer. Auch in diesem Jahr mobilisierte das Volksradfahren des TSV Barrien wieder die Radfahrer aus Barrien und Umgebung. Mit 440 Teinehmern war das Event zwar nicht so gut besucht wie im vorigen Jahr, doch dafür stieg die Anzahl der Teilnehmer an der parallel dazu ausgetragenen Rad-Tourenfahrer-Veranstaltung, an der sich weitere 334 Radsportler beteiligten.

Die Organisatoren, Manfred und Klaus Nienaber (Volksradfahren) und Kai Heidorn (RTF) addierten die von den insgesamt 774 Radfahrern am Sonntagvormittag zurückgelegte Strecke und kamen dabei locker auf rund 44 000 Kilometer. Das bedeutet eine Menge Schweiß, große Anstrengungen, aber auch viel Geselligkeit, viel frische Luft und die Bekanntschaft mit vielen neuen Bereichen der Stadt Syke.

Während die RTFler auf Strecken durch den Landkreis radelten, die schon vor einigen Jahren mit der Verwaltung abgestimmt wurden und nicht verändert werden dürfen, befahren die Volksradfahrer in jedem Jahr einen neuen Rundkurs. Der war 28 Kilometer lang und führte über Syke, durch die Westermark nach Sörhausen und um Ristedt herum durch das Ristedter Moor am „Oelpott“ vorbei nach Melchiorshausen, über Hahnenfelde und durch die Barrier Heide zurück zum Sportplatz.

Unerwartetes Treffen mit Leester Radlern

Unterwegs gab es auch einige leichte Anstiege, die meistens mit einer guten Aussicht verbunden waren und mit der Gewissheit, dass es anschließend auch wieder bergab geht. In Melchiorshausen gab es ein unerwartetes Treffen mit den Radfahrern, die sich an der Fahrrad-Rallye der Leester Werbegemeinschaft beteiligten.

Nach 33 Jahren war Karl-Wilhelm Behning erstmals nicht dabei. Er wohnt in Bremen und gehörte zu den treuesten Teilnehmern, wobei er auch die Hin- und Rückfahrt nach Bremen mit dem Rad zurücklegte. Er ist 86 Jahre alt und hat sein Fahrrad verschenkt. Aber zum Volksradfahren war er trotzdem gekommen. „Ich kann meine Jungs doch nicht alleinlassen“, lachte er und meinte mit den „Jungs“ natürlich Klaus und Manfred Nienaber.

Bevor die Preise verteilt wurden, bedankten sich die Organisatoren bei allen Helferinnen und Helfern. Zum RTF-Helferteam zählten sogar einige Radsportfreunde, die dem TSV Barrien noch nicht einmal angehören, die aber eine gute Sache gerne unterstützen.

Die jüngsten Teilnehmer waren bei den Mädchen Emma Warneke, die gerade erst fünf Jahre alt geworden war, und die nur fünf Tage ältere Mila Schweers. Jonathan Staschen war mit vier Jahren und acht Monaten der jüngste Junge und knapp jünger als Jonathan Alfken.

Ältester Teilnehmer ist 81 Jahre alt

Als älteste Teilnehmerin erhielt Loni Sündermann zum dritten Mal diesen Preis, während der 81-jährige Heinrich Grote der älteste männliche Radler war. Er feierte am Sonnabend seinen 81. Geburtstag und bekam dafür nachträglich noch ein schönes Geschenk vom TSV Barrien. Stärkste teilnehmende Sparte des Vereins waren die Fußballer, für die Christof Raake die Teilnahme organisiert hatte. Sie waren mit 37 Erwachsenen und 27 Kindern an den Start gegangen. Den zweiten Platz belegte die Gymnastik-Sparte vor der Trimm-und-Freizeit-Gruppe.

Die größte nicht im TSV Barrien organisierte Gruppe waren die „Bültener Luftpumpen“. Stefan Greif hatte 34 Teilnehmer zum Mitradeln überredet und damit nach längerer Unterbrechung wieder die stärkste Gruppe gestellt. Den zweiten Platz belegte das „Powerteam“ der Blumensiedlung vor den „Siemereiders“, den ADFC-Freunden, Kirstens wilde 13, FWG & Friends, den Sonntagsjägern und einer Gruppe von Bündnis 90/Die Grünen.

Alle Gruppen erhielten Pokale und gestaffelt nach der Anzahl der Teilnehmer Geschenke und Getränke.

Bevor die Teilnehmer wieder nach Hause radelten, erinnerte Manfred Nienaber sie an eine Sternfahrt nach Kirchweyhe, die der TSV Barrien als einen Beitrag zum „Tag des Sports“ am Sonntag, 18. Juni, veranstaltet. Abfahrt ist um 10 Uhr am Barrier Sportzentrum.

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