Engagierte Bürger bekommen Ehrenamtskarte

Stadtverwaltung sagt 14-mal Danke für jahrelangen Einsatz

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Bürgermeisterin Suse Laue (l.) mit den Empfängern der Ehrenamtskarte.

Syke - Von Michael Walter. Sie machen vieles im Stillen. Mitunter nimmt man sie überhaupt nicht wahr. Aber ohne sie würden viele gute Dinge in Syke gar nicht passieren. 14 Männer und Frauen zeichnete die Stadt Syke am Montagabend im Ratssaal mit der Ehrenamtskarte aus.

Silke Landsberg leitet seit zwölf Jahren beim TSV Barrien die Schwimmsparte. Im gleichen Verein ist Sabine Bielefeld seit 26 Jahren, und 16 Jahre ist sie Spartenleiterin Sportgymnastik und gilt als die heimliche „Mutter des Vereins“, so Vorsitzender Gerd Mey in seiner Laudatio. „Alles, was das Vereinsheim zum Heim macht, trägt ihre Handschrift.“ Von der Farbgebung der Wände bis zur Inneneinrichtung.

Ansje Feldmann, Waltraud Hammerschmidt und Jutta Wegg sind Mitglieder der ersten Stunde im Hospizdienst. Seit 19 Jahren betreuen sie sterbenskranke Menschen in Heimen und Krankenhäusern und unterstützen deren Angehörige.

Liane Brockmann hilft der Stadt seit den 90er-Jahren als Sprachvermittlerin in der Flüchtlingsbetreuung. Helmut Wesselkamp ist seit 2015 ehrenamtlicher Betreuer im Rahmen einer gesetzlichen Betreuung. Frida Bart und ihre Tochter Tatjana – sie war an diesem Abend verhindert – leisten in der Syker Tafel unschätzbare Dienste.

Dirk Hobland sorgt seit über zehn Jahren bei den Veranstaltungen von Awo Trialog im Gleis 1 für Licht und Ton. „Je weniger man von ihm bemerkt, desto großartiger ist es gelaufen“, fasste Leiter Joachim Schröder in seiner Laudatio zusammen.

Gleich an mehreren Fronten ist Hannelore Goldammer im Einsatz: Als ehrenamtliche Betreuerin einer älteren Dame, in der Flüchtlingsbetreuung, im Hort an der Barrier Grundschule und am Senioren- und Pflegestützpunkt der Stadt.

Roswitha Kemper und Barbara Fiedler helfen im DRK-Seniorenheim Barrien bei vielen Angeboten. Und Hannelore Stuzmann gilt als „die gute Fee der Barrier Kirche“, so Pastorin Susanne Heinemeyer. „Es gibt Leute, die machen ungefragt einfach das, was gerade wichtig ist. Hannelore macht es.“ Vom Pflegen der Grünanlagen bis zur Unterstützung bei Gottesdiensten.

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