Start in die Vermarktung

1000 Anfragen für 120 Wohneinheiten: Der große Run aufs Lerchenfeld

Bauen mit Blick auf die Finkenburg: Torsten Franz (2.v.l.) vom Erschließungsträger Parc Bau zeigt’s: Der Höhenunterschied im Baugebiet Lerchenfeld II ist ganz beträchtlich. Bis zu 120 Wohneinheiten sollen dort entstehen. Für den ersten Abschnitt beginnt jetzt die Vermarktung.
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Bauen mit Blick auf die Finkenburg: Torsten Franz (2.v.l.) vom Erschließungsträger Parc Bau zeigt’s: Der Höhenunterschied im Baugebiet Lerchenfeld II ist ganz beträchtlich. Bis zu 120 Wohneinheiten sollen dort entstehen. Für den ersten Abschnitt beginnt jetzt die Vermarktung.

Syke – So ändern sich die Zeiten: Als Kreissparkasse, Volksbank und die Syker Firma HUS vor 20 Jahren das Baugebiet Westlich der Sulinger Straße gemeinsam entwickelten, mussten sie beinahe betteln gehen, dass ihnen jemand dort die Grundstücke abkauft. Erst zehn Jahre später schlossen sich so nach und nach die letzten größeren Lücken. Jetzt startet die Firma Parc Bau mit der Vermarktung des Baugebiets Lerchenfeld II. Aber unter völlig anderen Vorzeichen.

Bis zu 120 Wohneinheiten sollen dort entstehen. Damit ist das Areal etwa 50 Prozent größer als das Gebiet Westlich Sulinger Straße, das quasi in Sichtweite auf der anderen Seite der Bassumer Landstraße liegt. Und Parc-Bau-Chef Torsten Franz hat jetzt schon laut eigener Aussage zwischen 800 und 1000 Anfragen von Bauwilligen.

Dabei kann er noch nicht mal alle 120 geplanten Wohneinheiten selber bauen: Ein guter Teil davon geht in den freien Verkauf ohne Bauträgerbindung. So sieht es der Vertrag vor, den Stadt und Politik mit ihm ausgehandelt haben. Auch die ersten gut zwei Dutzend Grundstücke, die jetzt auf den Markt kommen, werden ohne Bauträgerbindung verkauft.

Wer oder was das genau ist, weiß man nicht so recht. Ein Rabe? Eine Lerche? Ein Lerchenrabe? Oder ein Womble? Jedenfalls: er/sie/es bewacht von seinem Ausguck aufmerksam die Zufahrt zum Baugebiet.

Aus einem Guss soll das trotzdem alles werden, sagt Torsten Franz. Im oberen Bereich kommen Einfamilien- und Doppelhäuser hin, im tiefer gelegenen Teil entstehen insgesamt zehn Mehrfamilienhäuser. Und auch die werden nicht so hoch, wie sie werden könnten. „Wir sind freiwillig ein Stockwerk runtergegangen“, sagt Franz. „Sonst passt das einfach nicht zur vorhandenen Bebauung an der Landstraße.“

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Ein bisschen was kann man schon sehen. Der Hauptweg für die Baufahrzeuge zieht sich schon seit einer ganzen Weile von der Landstraße den Hügel hoch. Die späteren Straßenverläufe sind bereits angelegt. Die Tiefbauarbeiten sind größtenteils schon gemacht und sogar schon die Übergabeschächte für die Kanalisation angelegt.

Ende September soll der Tiefbau abgeschlossen sein, sagt Marius Penger vom Wegezweckverband, der die Planung geleistet hat. Dann können die Versorger ihre Leitungen legen. Wenn die fertig sind, werden die Straßen für die Baufahrzeuge geschottert. Und dann kann der eigentliche Bau beginnen.

Jede Menge Findlinge haben die Bagger bei den Tiefbauarbeiten zutage gefördert. Was damit geschieht, ist noch offen. Torsten Franz möchte sie am liebsten irgendwie verwenden.

„Nur den höchsten Standard“ will Torsten Franz dort haben. Heißt: Jedes Haus entspricht mindestens der Energieeffizienzstufe KfW 40, besser noch 40plus. „Die werden voraussichtlich keinen Gasanschluss mehr haben“, sagt Franz. Geheizt wird dann ohne fossile Brennstoffe: Mit Sonnenenergie und diversen Wärmepumpen zum Beispiel. „Jedes Haus muss auch eine Regenwasser-Zisterne haben. Wir können nicht auch in Zukunft noch den Rasen und die Hecke mit Leitungswasser wässern.“

Im nächsten Frühjahr könnten die ersten Grundstücke bebaut werden, blickt Torsten Franz ein wenig in die Zukunft. „Zu Weihnachten 2022 stehen hier die ersten Häuser, und im Juni 2023 ist die erste Straße fertig bebaut.“

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