Fußballer des FC Sulingen sammeln 650 Euro für „Krank und klein – bleib daheim“

Zeichen der Wertschätzung für die Kinderkrankenpflege

Eine Spende in Höhe von 650 Euro übergab Stefan Rosenthal (5. von links) auf dem Sportplatz des FC Sulingen, zusammen mit einigen Spielern der I. Herren Fußballmannschaft, an Heike Witte (6. von rechts) und fünf ihrer Mitarbeiterinnen.
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Eine Spende in Höhe von 650 Euro übergab Stefan Rosenthal (5. von links) auf dem Sportplatz des FC Sulingen, zusammen mit einigen Spielern der I. Herren Fußballmannschaft, an Heike Witte (6. von rechts) und fünf ihrer Mitarbeiterinnen.
  • Harald Bartels
    vonHarald Bartels
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Sulingen – Eine Spende in Höhe von 650 Euro und einen Fußball übergab nun Stefan Rosenthal, der bis Saisonende als Trainer der I. Herrenmannschaft des Fußball Clubs Sulingen fungiert hatte, zusammen mit vier seiner ehemaligen Spieler an Heike Witte, Geschäftsführerin der Ambulanten Kinderkrankenpflege „Krank und klein – bleib daheim“ mit Sitz in Sulingen, die von fünf Mitarbeiterinnen begleitet wurde. „Wir sehen uns nicht als Spender, sondern als Initiatoren und Spendensammler – Spender waren viele“, betonte Rosenthal.

Zum vierten Mal habe er mit seinen Kickern eine solche Aktion durchgeführt – „das waren alles super Aktionen, die bei den Jungs nachhaltig in Erinnerung geblieben sind.“ Diesmal wählte er die Kinderkrankenpflege als Empfänger aus: „Wir nehmen es als selbstverständlich hin, dass unsere eigenen Kinder gesund sind, aber der Blick über den Tellerrand ist wichtig.“ Anfang des Jahres habe er seinen Spielern den Krankenpflegedienst vorgestellt und Spardosen an sie verteilt. Unter dem internen Motto „Cent 4 Kids“ sollte darin bis zum Ende der Rückrunde im Mai das „überschüssige“ Kleingeld gesammelt werden, das abends im Portemonnaie bleibt. Es habe eine große Spendenbereitschaft gegeben, und die Mannschaft sei sehr optimistisch gewesen, weil innerhalb der ersten Wochen schon fast 400 Euro zusammengekommen seien, berichtet Rosenthal. Corona habe das Sammeln jedoch erschwert, denn es durfte nicht mehr trainiert werden – „wir konnten nicht so am Ball bleiben, wie wir das wollten.“ Trotzdem hätten die Spieler Initiative gezeigt und ihm die Spardosen teils mit dem Fahrrad nach Hause gebracht.

Die Aktion sei ein „Riesengewinn“, freute sich Heike Witte. Das Ergebnis und die Aufmerksamkeit zeigten die Wertschätzung für die Arbeit von „Krank und klein“. Seit 31 Jahren sei der Dienst in Sulingen, aber „viele wissen immer noch nicht, dass es uns gibt.“ Die Spende werde verwendet für das betriebliche Gesundheitsmanagement, das vor einigen Jahren, zusammen mit der Krankenkasse AOK, eingeführt wurde. Beispielsweise seien bereits fünf 24-Stunden-Stühle sowie weitere ergonomische Möbel angeschafft worden für die Nachtdienste in den Familien der derzeit 28 zuhause betreuten Kinder. Ein weiterer Punkt seien Team-Aktivitäten, denn die Mitarbeiter arbeiteten jeweils alleine in den Familien, hätten kaum Gelegenheit, sich auszutauschen. „Diese Aktivitäten waren schon total hilfreich, weil wir damit auch die Pflege gesund halten“, erläuterte Witte.

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