„Mahlzeit am Westpoint“

Yvonne Rethorn eröffnet Gastrobetrieb: „Langeweile ist nichts für mich“

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Yvonne Rethorn ist 28 Jahre alt, Sport- und Fitnesskauffrau – und bezeichnet sich selbst als Kind der Region. Seit über zehn Jahren ist sie inzwischen in der Gastronomie tätig. Mit „Mahlzeit am Westpoint“ wagt sie jetzt den Schritt in die Selbstständigkeit.

Sulingen - Yvonne Rethorn ist 28 Jahre alt, ausgebildete Sport- und Fitnesskauffrau – und bezeichnet sich selbst als Kind der Region. Seit über zehn Jahren ist sie inzwischen in der Gastronomie tätig. Mit „Mahlzeit am Westpoint“ wagt sie jetzt den Schritt in die Selbstständigkeit – und verwirklicht sich damit in den Räumen der ehemaligen „Raststätte am Westpoint“ einen Traum.

Erst vor einem Jahr hatte Rita Gorges die Raststätte übernommen, war dann aber erst kürzlich wieder aus dem Pachtvertrag ausgestiegen. „Da musste ich keine 24 Stunden überlegen“, sagt Yvonne Rethorn, die „Mahlzeit am Westpoint“ am Montag, 12. März, eröffnen will. Sie kennt die Räume aus dem Effeff. Mutter Anja und Stiefvater Frank Grulich sind Pächter der benachbarten Aral-Tankstelle. „Sie haben mir zugesagt, mich zu unterstützen. Das war mir auch wichtig.“

Was die Arbeit in der Gastronomie ausmacht? „Der Kontakt zu den Gästen, zu verschiedenen Charakteren“, sagt Yvonne Rethorn und verweist auf einen ganzen Strauß an Erfahrungen, den sie trotz ihrer erst 28 Lebensjahre schon vorweisen kann. „Unter anderem aus der Park-Gaststätte in Harmhausen“, sagt sie. „Zuletzt aus dem Bistro im Kaufhaus Ranck“, wo sie als „rechte Hand“ von Janos Janik wirkte. „Angefangen von den Bestellungen über die Personaleinteilung und die Küche bis in den Service.“ Sie fühle sich in der Gastronomie wohl, sagt sie, auch in Stresssituationen. „Langeweile ist nichts für mich.“

Von ihren Erfahrungen sollen zukünftig die Gäste von „Mahlzeit am Westpoint“ profitieren. „Es wird natürlich auch in Zukunft die klassischen Gerichte geben; mal eine Currywurst oder auch ein Schnitzel. Wir legen ganz viel Wert auf Frischeprodukte; eben frisches Gemüse, frisches Obst. Die Schnitzel schneiden wir selbst und panieren sie frisch. Das macht Anja für das Bistro der Tankstelle so. Und das machen wir hier weiter.“ Pancakes stehen unter anderem auf der Karte, Panini, Salate, aber auch Burger.

Mittagstisch mit Produkten aus der Region

Mittagstisch will Yvonne Rethorn anbieten. „Vorwiegend mit Produkten aus der Region.“ Morgens gibt es Frühstück, am Nachmittag Kaffee und Kuchen. Von montags bis freitags ist „Mahlzeit am Westpoint“ von 6 bis 22 Uhr geöffnet, sonnabends und sonntags von 8 bis 22 Uhr. „Durchgehend“, schiebt die 28-Jährige schnell hinterher.

Den Clubraum im Obergeschoss will sie für Veranstaltungen von Clubs und Vereinen, für private Veranstaltungen, aber auch für Schulungen anbieten. An die 40 Personen finden in dem mit einer Extra-Theke ausgestatteten Raum Platz.

Viel Wert lege Yvonne Rethorn auf Service. „Das wird ein Bedien-Restaurant. Hier muss keiner mehr selbst seinen Tisch abräumen. Die Tablett-Wagen kommen weg.“

Weitere Mitarbeiter willkommen

Helfer beziehungsweise Helferinnen für Küche und Service habe sie bereits gefunden. Aber: „Wenn sich noch jemand meldet, der in unser Team passt, dann sind wir nicht böse“, sagt die 28-Jährige. Und: „Bei uns soll nachher jeder alles können; Küche, Service, Catering. Ja, wir bieten auch Außer-Haus-Lieferungen an; von Frühstück über Finger-Food bis hin zu warmen Gerichten.“

Donnerstag haben in den Räumen im Sulinger Westen die Umbauarbeiten begonnen.

Tagtäglich gehen die Handwerker und Helfer ein und aus. Yvonne Rethorn blickt sich um: „Es gibt noch eine Menge zu tun.“

oti

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