„Wunschbaum“-Aktion im Stephansstift

Karl-Heinz Jantzon und „Initiative Sulingen hilft Kindern“ erfüllen Weihnachtswünsche

Zwei Männer und zwei Frauen stehen neben einem großen Stapel verpackter Geschenke.
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Die fertig verpackten Geschenke der „Wunschbaum“-Aktion präsentieren (von links) Karl-Heinz Jantzon, Claudia Johannsen, Claudia Ehlers und Philipp Leymann.

Sulingen – Die Bescherung ist gesichert: Rund 80 Geschenke trugen am Montag die Helfer in den Räumen der Stephansstift Evangelische Jugendhilfe – Mittelweser in Sulingen zusammen im Rahmen der jährlichen „Wunschbaum“-Aktion.

Die Päckchen sind bestimmt für Kinder und Jugendliche aus den Familien, die vom Stephansstift in Zusammenarbeit mit dem Landkreis-Fachdienst Jugend im Sozialraum Sulingen betreut werden, sagt Claudia Johannsen, pädagogische Leiterin der Ambulanten Hilfen der Einrichtung. Weitere Empfänger kämen aus den Generationencafés im Sulinger Land, den tagesstrukturierenden Maßnahmen und der sozialen Mädchengruppe.

Auf einem Wunschzettel konnten die teilnehmenden Kinder Wünsche im Wert von 15 bis 20 Euro angeben, erläutert Claudia Ehlers vom Stephansstift. Dabei seien ganz unterschiedliche Wünsche genannt worden, von „Bibi & Tina“-Büchern über Fußbälle, Prinzessinnenspangen und Gesellschaftsspielen bis hin zu Gutscheinen, beispielsweise für Kosmetikartikel. Man habe sich bemüht, alle Wünsche zu erfüllen, und zwar ausschließlich in Sulinger Geschäften. Zu den Päckchen gibt es für die Kinder eine mit Süßigkeiten und Obst gefüllte Tüte aus der Nikolaus-Aktion des „Wichtelgartens“. Allein schon, dass die Tüten so voll seien, sei für manche Kinder etwas Besonderes, verrät Claudia Ehlers.

Geschenke werden den Familien rechtzeitig übergeben

Finanziert wurden die Käufe erneut je zur Hälfte vom Sulinger Unternehmer Karl-Heinz Jantzon und vom Verein „Initiative Sulingen hilft Kindern“. Die Idee dazu habe er vor Jahren aus Fulda mitgebracht, erinnert sich Jantzon, wo in einem Kaufhaus ein Baum mit Weihnachtswünschen von Bedürftigen aufgestellt gewesen sei. Er sei nach wie vor erstaunt, mit welch kleinen Dingen man den Menschen eine Freude machen könne.

Der Verein beteilige sich gerne wieder an der Aktion, bekräftigt Vorsitzender Philipp Leymann. Es sei in Zeiten von Corona gar nicht so einfach, förderfähige Projekte im Sulinger Land zu finden. Er bedauere sehr, dass schon zum zweiten Mal in Folge die Geschenke nicht gemeinsam eingepackt werden konnten. Darüber seien auch die Ehrenamtlichen des Stephansstiftes sehr traurig, fügt Claudia Ehlers hinzu: „Sie machen das alle sehr gerne.“

Auf eine Weihnachtsfeier, bei der die Geschenke an die Kinder und Jugendlichen übergeben werden, wird wieder verzichtet. Die Mitarbeiter des Stephansstiftes kümmern sich darum, dass alle Pakete rechtzeitig bei den Familien ankommen.

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