Vielseitiges Repertoire

Popchor Syke zu Gast im Taff

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40 Sängerinnen und Sänger des Popchors Syke unterhielten am Freitagabend die etwa 100 Gäste im Sozialpsychiatrischen Tageszentrum Taff an der Nienburger Straße in Sulingen.

Sulingen - „Wann kommt der Popchor mal wieder zu uns?“ Diese Frage hätten Stammgäste wiederholt gestellt, sagte Marlies Beich (Leiterin „Ambulante Dienste“, Bethel im Norden) bei der Begrüßung zum Konzertabend am Freitag.

Der Ruf eilte den musikalischen Gästen voraus: Es wurde eng in den Räumlichkeiten des Sozialpsychiatrischen Tageszentrums Taff. Rund 100 Freunde der Chormusik lauschten den Vorträgen der 40 Sängerinnen und Sänger des Popchors Syke, der unter der Leitung von Andreas Erbe Songs aus neun Jahrzehnten präsentierte – sauber intoniert und in spannenden Arrangements. 

Peter Schmidt-Bormann führte souverän durch das Programm, in dem gefühlvolle Balladen und moderne Popsongs ebenso ihren Platz hatten wie mitreißende Musical-Melodien oder Jazz- und Swing-Klassiker. Ganz oben im Ohrwurm-Ranking landeten etwa der 1920-er-Jahre-Hit „Somebody loves me“ von George Gershwin, der Britische Eurovisions-Beitrag von 1972 „Beg, steal or borrow” (Tony Cole / Steve Wolfe / Graeme Hall), das „One-Hit-Wonder“ der Chords „Sh-Boom“ oder der durch Marianne Faithfull bekannt gewordene Stones-Song „As tears go by”. Klaus Tirre (Gitarre) begleitete den Chor instrumental.

Seit drei Jahren fester Termin

Die Sängerinnen und Sänger haben den Herbst-Winter-Termin im Taff seit drei Jahren fest in ihrem Terminkalender. „Wir freuen uns immer auf dieses Konzert, wir kommen gern“, sagte Otti von Freden. Jedes Chormitglied erhielt zum Abschied von Marlies Beich, die sich im Namen des Taff-Teams bedankte, eine „Popchor-Kugel“ für den Weihnachtsbaum – mit Widmung und passend zum Chor-Outfit in leuchtendem Rot.

„Wir finden es toll, dass der Popchor schon zum vierten Mal bei uns zu Gast ist“, sagte Marlies Beich. Sein Engagement unterstütze die Arbeit im Taff und den damit verbundenen Inklusionsgedanken: „Die Veranstaltung ermöglicht unseren Stammgästen, die in der Regel begrenzte finanzielle Möglichkeiten haben, die Teilhabe am kulturellen Leben. Und für diejenigen, die die Öffentlichkeit scheuen, bietet dasTaff einen sicheren, geschützten Raum.“

Nicht nur Stammgäste hatten den Weg in die Begegnungsstätte gefunden. Die Veranstalter nahmen die bunte Mischung des Publikums mit Freude zu Kenntnis. Beich: „Genauso wünschen wir uns das.“ Der nächste „offizielle Termin“ steht schon auf dem Plan: Am 6. Dezember (18 Uhr) wird im Rahmen des „Lebendigen Advents“ im Taff ein Kalendertürchen geöffnet.

mks

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