Neubau soll bis Ferienende bezugsfertig sein

Berufsbildungszentrum in Sulingen: „Das wird eine Punktlandung“

Die Deckenkonstruktion in der Halle und in den Fluren des Neubaus entsteht derzeit. - Foto: Behling

Sulingen - „Die Handwerker sind noch kräftig zugange“, stellt Birgitt Kathmann fest. Die Leiterin des Berufsbildungszentrums Dr. Jürgen Ulderup schaut ein bis zwei Mal in der Woche beim Neubau am Schulort Sulingen vorbei. Einen genauen Umzugstermin gibt es noch nicht, dennoch: „Das Ziel ist, dass wir nach den Sommerferien in der neuen Schule starten können. Und wir sind schon am Packen.“

Den „Standortwechsel“ organisiere jede Abteilung – Agrarwirtschaft, Pflege, Bau, Schuhfertiger und Hauswirtschaft – für sich. Was gilt es mitzunehmen? „Vor allem natürlich eine Menge Bücher, aber auch Overhead-Projektoren, Tierkörpermodelle, Pflegehilfsmittel“, zählt die Oberstudiendirektorin Beispiele auf. „Kein Mobiliar. Das neue ist ausgesucht und bestellt. Und wir werden auch E-Screens bekommen.“

Von diesen TFT-Tafeln („wie große Touchpads an der Wand“) werde es 14 fest installierte und zwei mobile geben, pro Stück kosten sie rund 6 000 Euro, weiß Mischa Flaspöhler. „Das ist eben Stand der Technik, und wenn wir schon eine neue Schule bauen in diesem Segment, gehört das zur Ausstattung.“ Der Leiter des Fachdienstes Liegenschaften beim Landkreis Diepholz kann den Umzugstermin auch etwas näher eingrenzen: „Das wird eine Punktlandung. Jeder einzelne Tag ist durchgetaktet und ich denke, dass die Arbeiten in der letzten Ferienwoche abgeschlossen werden.“

Derzeit sind die Trockenbauer im Einsatz, die Deckenkonstruktion in der Halle und in den Fluren des Neubaus entsteht, die Arbeiten an der Elektrik schreiten voran, letzte Türen werden eingesetzt. „Die Klassenzimmer sind soweit fertig, der grüne Linoleum-Boden ist verlegt – für den galt es große Überzeugungsarbeit bei der Schule zu leisten, aber jetzt kommt er doch gut an“, verrät Flaspöhler. Voraussichtlich im Juli werde der Boden der Halle beschichtet, anschließend die Bühne für Veranstaltungen aufgebaut.

Die Außenanlagen sollen in zwei Abschnitten gestaltet werden, zunächst der Bereich zwischen dem Verwaltungsgebäude und dem Neubau. Erst 2018 „grünt“ es dort, wo jetzt der Altbau steht, „mit dessen Abriss beginnen wir nach den Sommerferien und ich gehe davon aus, dass er ein halbes Jahr dauert“, erklärt der Fachdienstleiter.

Birgitt Kathmann kündigt eine kleine, eher „interne“ Einweihung an – eine größere Veranstaltung, um der Öffentlichkeit das Elf-Millionen-Euro-Projekt vorzustellen, werde es im Laufe kommenden Jahres geben. 

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