„Wir sind Sulingen 2.029“: Stadt lockt U- und Ü20

Diskussionen sind ausdrücklich erwünscht

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Michaela Gieseke und Birgit Dullin (r.) stellen das Konzept vor.

Sulingen - „Wir sind Sulingen 2.029“: Der Zukunftskonferenz im März folgt am 16. Juni die Leitbildwerkstatt. Die Mitarbeiter der Sulinger Stadtverwaltung treiben mit Unterstützung des Büros „KoRiS“ aus Hannover (Kommunikative Stadt- und Regionalentwicklung) die instrumentalisierte Bürgerbeteiligung im Mittelzentrum voran. Hatten zur Zukunftskonferenz vor etwa zwei Monaten knapp 130 Mitbürger den Weg in die Alte Bürgermeisterei gefunden, blieben die Gruppen Ü- und U20 der Veranstaltung weitgehend fern (wir berichteten). Bürgermeister Dirk Rauschkolb und Birgit Dullin, zuständige Fachdienstleiterin der Stadtverwaltung, wollen nachbessern. Sie planen noch vor dem 16. Juni eine Extra-Auftaktveranstaltung für die Jugendlichen und Junggebliebenen, wollen zusätzlich die so genannten sozialen Netzwerke bemühen.

Am Dienstagabend stellte Michaela Gieseke den extra für die Bürgerbeteiligung gestalteten Facebook-Auftritt der Stadt Sulingen online. In der Bezeichnung ist die Stadt ihrer Linie treu geblieben: „Sulingen2029” – in Anlehnung an die für das Jahr 2029 geplanten Feierlichkeiten anlässlich des 1000-jährigen Bestehens von Sulingen.

„Wir haben uns gefragt, wie wir speziell die jüngere Generation ansprechen können“, erklärt Birgit Dullin. Michaela Gieseke: „Die Nutzung von Facebook liegt da nahe.“ Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung arbeiten mit Fragen, hinterfragen besondere Interessen, wollen wissen, was gefällt und was nicht, fragen auch danach, was die User woanders gesehen haben und was in Sulingen fehlt. „Diskussionen und Kommentierungen sind nicht nur erlaubt, sondern erwünscht“, sagt Michaela Gieseke. „Wir werden alle Beiträge sichten und in die Ergebnisse der Zukunftskonferenz aus dem März mit einfließen lassen.“

Gieseke und Dullin würden es begrüßen, wenn die Themen auch bei der angedachten Beteiligungsveranstaltung für Jugendliche und Junggebliebene zur Sprache kommen; nicht elektronisch, sondern von Angesicht zu Angesicht.

Birgit Dullin: „Wir wollten erst in die Schulen gehen, haben aber auf Empfehlung von ‚Koris‘ davon Abstand genommen.“ Geplant sei jetzt eine Veranstaltung im Jugendzentrum, die mit Hilfe der Schülervertretungen der weiterführenden Schulen beworben werden soll. Dullin: „Wir sind gerade dabei, die Kontakte herzustellen.“ Die Zeit dränge, schließlich hoffen die Mitarbeiter der Stadtverwaltung und von „Koris“, dass am 16. Juni während der Leitbildwerkstatt auch die Generationen U- und Ü20 mit an den Tischen sitzen.

oti

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