Rat will Weg für Ansiedlung frei machen

„Jawoll“-Markt kriegt grünes Licht

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Mediengruppe Kreiszeitung

Sulingen - Einstimmig, bei zwei Enthaltungen, stellten sich die Mitglieder des Rates der Stadt Sulingen hinter die modifizierten Planungen des Büros „P3 Planungsteam“ aus Oldenburg und wollen so im zweiten Anlauf eine Ansiedlung eines „Jawoll“-Sonderpostenmarktes im Sulinger Osten ermöglichen.

Auf eine Debatte verzichteten die Ratsmitglieder am Donnerstagabend während der öffentlichen Sitzung in der Alten Bürgermeisterei. Sie stimmten der Aufhebung des derzeit gültigen Satzungsbeschlusses zu und sprachen sich, wie schon die Mitglieder des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr vor Wochenfrist, für eine erneute Öffentlichkeitsbeteiligung aus.

Ursprünglich hatte der Rat schon im April 2015 die Änderung des Bebauungsplanes beschlossen, war allerdings am Veto des Landkreises gescheitert. Die Änderung des Bebauungsplanes sei mit Blick auf das erwartete Sortiment des Marktes nicht mit dem im Landesraumordnungsprogramm verankerten Integrationsgebot vereinbar, hieß es aus Diepholz.

Im Detail sind in der textlichen Beschreibung des jetzt modifizierten Bebauungsplanentwurfes Teilsortimente nach so genannten Verkaufsflächenzahlen und Zentrenrelevanz kategorisiert. Die in der Aufstellung genannten Maximalwerte, wie etwa 50 Quadratmeter Verkaufsfläche für Bekleidung oder 195 Quadratmeter für Hausrat und Haushaltswaren, sollen Bestandteil des Bebauungsplanes sein und dürfen nicht überschritten werden. In der Summe dürfen zentrenrelevante Sortimente auf einer Fläche von 800 Quadratmetern geführt werden. Der aktuelle Plan sieht für den Sonderpostenmarkt eine Gesamtverkaufsfläche von 2640 Quadratmetern vor (wir berichteten).

oti

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