Weser-Ems-Bus-Kunden ab Montag im Sulinger Reisebüro an richtiger Adresse

Service zieht eine Tür weiter

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Ab Montag übernimmt den Fahrkartenverkauf und die Kundenberatung für den Buslinienverkehr der WEB das Team im Sulinger Reisebüro – hier Heike Häseker, Nicole Post und Büroleiterin Ilka Penaat mit Sabina Piljug-Alic (WEB) und Uwe Roggatz (VGH; von links). Foto Behling

Sulingen - Es löste Sorgen in der Bevölkerung und in den Reihen der Busfahrer aus, als im Januar die Absicht der Weser Ems Bus (WEB) bekannt wurde, ihr Servicecenter in Sulingen – das einzige im Landkreis Diepholz – zu schließen (wir berichteten). Am Freitag war es tatsächlich zum letzten Mal geöffnet. Zumindest für die Kunden – aber die sind an der Bahnhofstraße 2 weiterhin an der richtigen Adresse: Das Serviceangebot zieht eine Tür weiter, ist ab Montag im Sulinger Reisebüro der Verkehrsbetriebe Grafschaft Hoya (VGH) verfügbar.

„Schön, dass es ein gutes Ende gibt. Oder besser: einen guten Anfang“, findet Uwe Roggatz, Geschäftsführer der VGH. Der geschlossene Kooperationsvertrag der Unternehmen, die beide im Schwerpunkt im Busverkehr tätig sind, habe nahe gelegen. „Es muss organisatorische Veränderungen geben, aber dabei sollen die Kunden nicht auf der Strecke bleiben. Für sie gibt es kaum einen Unterschied.“

Das Team im Sulinger Reisebüro übernimmt den Fahrkartenverkauf sowie die Kundenberatung für den Buslinienverkehr der Weser Ems Bus, erläutert Sabina Piljug-Alic, Niederlassungsleiterin der WEB in Oldenburg. „Die Annahme von Fahrgastbeschwerden bleibt bei uns, das läuft über die Service-Hotline 0421/3089750.“ Ein positiver Nebeneffekt für die Kunden ergebe sich durch die umfangreicheren Öffnungszeiten des Sulinger Reisebüros (wochentags 9 bis 18 Uhr, samstags 9 bis 13 Uhr). Hier wird keine weitere Kraft beschäftigt, aber die Arbeitszeit von Mitarbeiterin Heike Häseker aufgestockt. Allerdings werde sich das gesamte Team auch um den WEB-Part kümmern, betont Uwe Roggatz, „dazu haben unsere Damen eine hervorragende Schulung bekommen.“

Das bisherige Servicecenter wird von der WEB für interne Zwecke weiter genutzt, versichert Sabina Piljug-Alic, „für die Betreuung der Fahrdienstkollegen und der Subunternehmer, es gibt also keinen Leerstand.“ Eine der drei bisher hier beschäftigten Kräfte bleibt vor Ort, eine ging in Rente und die dritte ist an anderer Stelle weiterhin bei der Weser Ems Bus beschäftigt. Das Servicecenter sei in den vergangenen Jahren zu wenig genutzt worden, um im Alleinbetrieb wirtschaftlich zu sein. Die Schließung habe mit dem Fahrbetrieb beziehungsweise den Busfahrern „nichts zu tun, da läuft alles weiter wie bisher“, so Piljug-Alic. Dass im Januar die Schließungspläne an die Öffentlichkeit getragen wurden, habe unnötig für Verunsicherung gesorgt: „Da ist etwas nach draußen gesickert, was noch nicht in trockenen Tüchern war.“

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