„ADAC Actronics Rallye“ im Mai

„Weltpremiere“ in Sulingen: Erstmals mit Markenpokal für E-Autos

Christian Riedemann im Skoda Fabia R5 während der Cimbern-Rallye.
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Ähnlich wie hier bei der Cimbern-Rallye im vergangenen Jahr oder bei der Heim-Rallye 2018 tritt Christian Riedemann wieder im Skoda Fabia R5 an.

Sulingen – Am 7. und 8. Mai soll – nach einem Jahr Pause – das Sulinger Land wieder Schauplatz einer Motorsportveranstaltung sein. Mit dem Titel „ADAC Actronics Rallye Sulingen“ hat sie nicht nur einen neuen Namen erhalten, sondern sie kann, wie Mitorganisator Christian Riedemann verrät, auch mit einer echten Weltpremiere aufwarten: Zum ersten Mal werde es mit dem „ADAC Opel e-Rally Cup“ eine Markenmeisterschaft im Rallyesport ausschließlich für elektrisch betriebene Fahrzeuge geben – mit dem Auftakt in Sulingen.

„Auch der Motorsport geht mit der Zeit“, sagt Christian Riedemann. Diese Meisterschaft treibe die Automobilentwicklung voran, weil hier Batterien unter hohen Belastungen getestet werden können. Dabei würden 15 Teams mit einem Opel Corsa-e an den Start gehen, und für sie werde eigens ein „riesen Lade-Truck“ im Servicepark bereitstehen.

Daneben laufen die Vorbereitungen für die Veranstaltung weiter, die in diesem Jahr als erster Lauf die Deutsche Rallyemeisterschaft (DRM) beginnt: Am Montag öffnete die Nennliste für die Rallye, doch die schloss bereits am Dienstagmittag wieder, weil alle 100 Startplätze vergeben waren. „Wir haben noch nie so schnell die Nennliste gefüllt und ein so hochkarätiges Starterfeld hier in Sulingen am Start gehabt“, freut sich Christian Riedemann. In den letzten Tagen habe sich zwar ergeben, dass die Veranstaltung wegen der Reisebeschränkungen unter Corona diesmal kein Lauf der niederländischen Meisterschaft sei, aber der Umstand, dass es die erste Rallye des Jahres ist, habe offenbar geholfen.

Christian Riedemann startet in Škoda Fabia R5

Zum Starterfeld wird auch Christian Riedemann selbst zählen. Der Lokalmatador fährt wieder, wie schon 2018, in einem Škoda Fabia R5: „In diesem Top-Fahrzeug hoffe ich wieder auf den Gesamtsieg wie 2019.“

Die Rallye umfasse wieder um die 150 Wertungsprüfungskilometer. Der Streckenverlauf sei bereits seit Längerem festgelegt und alle Genehmigungen eingeholt. „Wir hatten im Vorjahr fast das gleiche Konzept.“ Damals war angedacht, die im Sommer ausgefallene Rallye im November nachzuholen, wegen der Witterung allerdings in kürzerer Form. „Jetzt haben wir aber wieder die gewohnte Länge, denn es geht ja um Meisterschaftspunkte.“ Damit ist auch sicher, dass die Veranstaltung zulässig ist, denn sie wird als zugehörig zum Profi- und Spitzensport eingestuft. „Das ist wie bei Monteuren auf Montage, die dürfen ja auch Hotels buchen, weil es zu ihrem Beruf gehört“, erklärt er.

Zuschauer sind nur online dabei

Damit die Rallye ausgetragen werden kann, muss die Motorsportgemeinschaft (MSG) Sulinger Land als Veranstalter allerdings in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt ein strenges Hygienekonzept einhalten, zu dem unter anderem der völlige Verzicht auf Zuschauer gehört. Zwar habe es – abgesehen vom beliebten Rundkurs, der diesmal jedoch nicht dabei ist – nie viele Beobachter auf einem Haufen gegeben, aber es würden diesmal auch an den übrigen Wertungsprüfungen keine Zuschauerpunkte eingerichtet, so Christian Riedemann, und auch Zutritt zum Servicepark erhielten nur die Mitglieder der teilnehmenden Teams und die Veranstalter, sofern sie einen negativen Coronatest vorweisen könnten. Ganz abgeschnitten vom Renngeschehen sind die Fans dennoch nicht: „Es wird diverses Videomaterial geben und Streams im Internet, außerdem wieder den Nachbericht im Fernsehen bei ,n-tv‘.“

Dichter dran sein am Geschehen können dagegen die Helfer. „Wir hatten in den vergangenen Jahren immer knapp 500 bis 600 Helfer über die drei Tage, aufgeteilt auf die verschiedenen Regionen.“ Noch können sich Interessierte dafür auf der Internetseite der MSG (www.rallye-sulingen.de) bewerben, aber „wir hatten eigentlich immer genug Helfer.“

Nun sehen die Beteiligten der Veranstaltung erwartungsvoll entgegen: „Wir waren im letzten Jahr alle enttäuscht, dass wir die Rallye zwei Mal absagen mussten, aber jetzt freuen wir uns, dass sie 2021 vonstatten geht – und hoffen auf eine richtige Rallye 2022.“

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