Waldspiele des Schützenvereins Brake sind ein Klassiker des Siedenburger Ferienspaßes / 40 Kinder machen mit

Feldsteine stapeln und Gummistiefel werfen

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Eine von elf Herausforderungen: Becherstapel per „Abrissbirne“ umwerfen.

Brake - Welche der Aktionen bei den Kindern am besten ankam? „Das ist schwer zu sagen“, meinte Gaby Hillmann, die die Waldspiele zusammen mit Dörte Martens federführend organisiert hatte: „Die Stimmung war an allen Stationen bestens.“ Nach langem Überlegen nannte der siebenjährige Robin aus Borstel den „Slalom“ als seinen Favoriten, bei dem er einen Tischtennisball auf Zeit durch einen Parcours zu balancieren hatte. Das Umwerfen von gestapelten Bechern mit einem Stein, der mit einem Seil am Baum befestigt war, landete in seinem persönlichen Ranking auf Platz zwei.

Das 16-köpfige Team des Schützenvereins Brake hatte sich für die Ferienspaß-Aktion wieder kuriose Disziplinen einfallen lassen. An elf Spielstationen sollten die Kinder etwa Paare von Schrauben und Muttern finden und zusammendrehen, Mikadostäbe durch Hula-Hoop-Reifen werfen, Blätter per Strohhalm balancieren, Gummistiefel möglichst weit werfen, Wasser in der hohlen Hand transportieren oder Feldsteine stapeln. „Wir haben uns Spiele überlegt, die einfach umzusetzen sind und Spaß machen“, sagte Gaby Hillmann.

Die Ferienspaßaktion in der Samtgemeinde Siedenburg geht in diesem Jahr in die neunte Auflage, zum achten Mal beteiligte sich der Schützenverein Brake mit Waldspielen, die gezielt die jüngeren Kinder ansprechen. „Das Angebot ist immer gefragt“, erklärte Klaus Hillmann. Auch in diesem Jahr hatten die Gastgeber „volles Haus“: 40 Kinder im Alter zwischen sieben und elf Jahren beteiligten sich.

Nachdem sie alle Aufgaben absolviert hatten, tollten die Mädchen und Jungen auf dem Gelände des Schützenvereins herum.

Bei der Siegerehrung gab es am Ende je ein Stifte-Set für die Gewinner in den vier Altersgruppen sowie Melone, Apfel, Eis und Getränke für alle.

Für den Schützenverein sei die Teilnahme an der Ferienspaßaktion der Samtgemeinde Ehrensache, erklärte Klaus Hillmann, zumal es kein Problem sei, in den eigenen Reihen Helfer zu motivieren.

mks

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