Etwas Luxus dank „Opa Otto“

Waldkitagruppe „Räuberhöhle“ in Herelse bekommt stilles Örtchen

Am Holzhäuschen der Waldkindergartengruppe in Herelse: Christine Gromm (links) und Elke Hansing mit einigen der Kinder.
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Am Holzhäuschen der Waldkindergartengruppe in Herelse: Christine Gromm (links) und Elke Hansing mit einigen der Kinder.

Herelse – In der „Räuberhöhle“ in Herelse ist das einfache Leben in der Natur Programm. Nun ist ein wenig Luxus in der dem Sulinger Kindergarten „Ratz und Rübe“ angegliederten Waldgruppe eingezogen: Das dunkle „Plumpsklo“ ist jetzt Geschichte, die 15 Kinder freuen sich über ein helles stilles Örtchen.

Rechtzeitig zur Feier des 15-jährigen Bestehens der Waldkindergartengruppe „Räuberhöhle“ wurde das Projekt fertig. „Eigentlich sollte es eine Elternaktion werden“, erklärt Einrichtungsleiterin Christine Gromm. Da es wegen der Corona-Auflagen immer wieder Unsicherheiten in puncto Testpflicht und Terminsuche gab, verzögerte sich die Umsetzung der Idee. Bis Heinz-Otto Nolte, der sich seit zwölf Jahren als „Werkel-Opa“ ehrenamtlich in der Kindertagesstätte „Ratz und Rübe“ engagiert, beschloss: „Ich fange schon mal an.“

Ein stilles Örtchen mit mehr Komfort steht der Waldkindergartengruppe jetzt zur Verfügung.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Kindergartenleitung ein Gartenhaus angeschafft, die Pflasterung des Bereichs war inzwischen durch das Team des städtischen Bauhofs erfolgt. Der Aufbau und die Einrichtung der Holzhütte nahmen rund zwei Wochen in Anspruch. „Im Grunde genommen hat ,Opa Otto‘ alles allein geschafft, aber Kinder und Erzieher durften ein bisschen ,handlangern‘ “, sagte Sozialassistentin Elke Hansing, die zurzeit mit Erzieher Yannick Evers für die Kinder verantwortlich ist. In dem neun Quadratmeter großen Domizil ist Platz für eine komfortable Campingtoilette, aber auch für einen Bereich mit Regalen und Haken, in dem die Kinder Rucksäcke und Wechselkleidung trocken lagern können.

Nolte ist der Kita ein zuverlässiger Begleiter

Heinz-Otto Nolte ist Kindern und Erziehern der Kindertagesstätte „Ratz und Rübe“ seit 2009 ein zuverlässiger Begleiter. Nicht nur in der Einrichtung am Promenadenweg, sondern auch am Standort der Waldgruppe in Herelse hat er Spuren hinterlassen. Hier hatte er vor vielen Jahren bereits ein Baumhaus gebaut und die „Räuberhöhle“ mit einem Vordach versehen.

Am 11. Juli feierte die städtische Kita „Ratz und Rübe“ ihr 30-jähriges Bestehen, die Waldgruppe nahm diesen Tag zum Anlass, intern ihren 15. „Geburtstag“ zu feiern und gleichzeitig die neue Errungenschaft einzuweihen. Kinder und Erzieher hatten eigens einen Richtkranz gebunden. Auch Vertreter des Elternrats waren dabei, um sich bei Heinz-Otto Nolte zu bedanken. Der 72-Jährige, der in den Augen der Kinder „fast 100 Jahre alt“ ist, gehört gewissermaßen zum Inventar.

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