Stadt sucht ein Ersatz-Wahllokal

Vorbereitungen für Kommunal-, Bürgermeister- und Bundestagswahl in Sulingen laufen

Wahlleiterin Dörthe Meyer Simoes mit einer der Wahlurnen im Sulinger Rathaus.
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Wahlleiterin Dörthe Meyer Simoes mit einer der Wahlurnen im Sulinger Rathaus.

Sulingen – Bis zu den Wahlterminen für die Kommunalwahl und den Bürgermeister oder die Bürgermeisterin dauert es noch, aber für Dörthe Meyer Simoes, vom Sulinger Stadtrat jüngst zur Wahlleiterin berufen (wir berichteten), haben längst die Vorbereitungen begonnen.

Eine der vorrangigen Aufgaben dabei ist, ein neues Wahllokal zu finden: Die ehemalige Grundschule an der Schmelingstraße steht nicht länger für den Urnengang zur Verfügung, eine Ersatzlösung, möglichst in der Nähe, ist erforderlich.

Darüber hinaus werden natürlich auch Wahlhelfer benötigt. Sie sind in diesem Jahr gleich zwei Mal gefragt: Am 12. September bei der Kommunal- und der Bürgermeisterwahl sowie am 26. September, wenn neben der Bundestagswahl auch eine mögliche Stichwahl um das Amt des Bürgermeisters durchzuführen wäre.

Laut der Wahlleiterin seien in Sulingen zwölf Wahllokale zu betreuen, für die jeweils acht Wahlhelfer benannt werden. Weitere Helfer sind erforderlich für die Auszählung der Briefwahlstimmen: „Da eine wesentlich höhere Zahl an Briefwählern prognostiziert wird, werden mehrere Briefwahlausschüsse gebildet werden müssen.“

Infrage kommen dafür Menschen, die in Sulingen wohnen und wenigstens 18 Jahre alt sind, aber nicht älter als 65 – „lieber nicht älter als 60.“ Aus den vorangegangenen Wahlen habe die Stadt noch einen Pool möglicher Wahlhelfer, und es hätten sich auch bereits ein paar neue Freiwillige gemeldet, aber: „Wir brauchen definitiv noch mehr.“ Jetzt werde so langsam begonnen, zu schauen, wer dafür geeignet ist, und auch im Internet werde dafür geworben. Intensiv werde dann etwa acht Wochen vor dem Wahltermin gesucht, denn „wenn man sie zu früh anspricht, rutscht das den Leuten oft durch.“

Das Amt des Wahlhelfers sei nicht beliebt, aber „eigentlich kann man das nicht ablehnen.“ Sollte es jedoch nicht genügend Kräfte geben, würden die Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst zum Wahldienst verpflichtet.

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